Text-Bild-Ansicht Band 33

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geführt wird. Das Gestell, in welchem die Walze läuft, wird mittelst der Hand geführt. An dem Gestelle sind gefurchte Leiter, die auf hervorstehende Rippen an den Kanten des Waschbrettes passen, und die Walze und das Gestell in ihrer Lage halten.

Die zweite Maschine besteht aus zwei hohlen Cylindern. Der äußere Cylinder ist in einem zwekmäßigen Gestelle befestigt, und seine Achse ist horizontal. Dieser Cylinder ist wasserdicht und in zwei Theil getheilt, so daß die untere Hälfte einen Trog, die obere einen Dekel bildet. In diesem Cylinder dreht sich ein anderer mittelst einer Kurbel. Der Umfang des inneren Cylinders besteht aus Latten, die in die kreisförmigen Enden eingelassen, und drei Viertel Zoll weit von einander entfernt sind. In diesen Cylinder kommt die Wäsche durch ein eigenes in demselben angebrachtes Thürchen. Die Latten sind in entgegengesezter Richtung schief geneigt, so daß, der Cylinder mag nach der einen oder nach der anderen Seite gedreht werden, das Wasser immer eine Neigung bekommt, aus dem äußeren Cylinder in den inneren einzufließen. Die Bewegung, die hier für den Cylinder vorgeschlagen wird, ist eine Schaukel-Bewegung, so daß die Kurbel immer vorwärts und rükwärts, oder rechts oder links, halbe Umdrehungen bildet. An zwei gegenüberstehenden Latten sind Zapfen angebracht, die gegen den Mittelpunkt des Cylinders gekehrt sind, und durch welche die Lage der Wäsche gewechselt werden soll. Das Gestell wird mittelst eiserner Stangen mit Köpfen und Schrauben und Nieten zusammengehalten.

Das Patent-Recht, welches hier in Anspruch genommen wird, ist der offene innere Cylinder, und die Stellung der Latten, durch welche sie Wasser aus dem sie umgebenden Cylinder fassen.

CX. Verbesserung in Zubereitung des Hanfes; von Abrah. K. Smedes, zu Kentucky, worauf derselbe sich am 11. October 1828 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem Franklin-Journal. December 1828. S. 403.

Nachdem die Fasern des Hanfes (back-lint, back, hemp-lint) mittelst der Maschine von dem Holze (bullen) des Stängels, ungeröstet, entweder mittelst der Hand, oder noch besser durch die jezt gebräuchliche Maschine, getrennt wurden, werden sie, damit sie sich nicht verwirren, loker gedreht, oder in Bündel von einer solchen Größe gebunden, daß man sie leicht handhaben kann. Hierauf gibt man sie in Wasser, in welchem sie so lang bleiben müssen, bis das Oberhäutchen (Epidermis, die äußere zarte Haut) und das Zellgewebe,