Text-Bild-Ansicht Band 33

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XIV. Verbesserung an Gabeln überhaupt, vorzüglich an Vorschneide- (oder Transchier-) Gabeln, worauf Gg. Rodgers, Messerschmid zu Sheffield, Yorkshire, Jonath. Cripps Hobson, Kaufmann ebendaselbst, und Jonath. Brownill, ebendaselbst, sich am 23. Dec. 1828 ein Patent ertheilen ließen.

Aus dem London Journal of Arts. April 1829. S. 42.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Diese Verbesserung besteht in Anwendung zweier flachen Stüke Stahles oder harten Metalles, die zugleich als Wezer und als Hälter, oder nur als Wezer allein, an einer Gabel benüzt werden, diese mag nun eine ursprüngliche Vorschneide- oder Transchier-Gabel seyn, oder nicht. Diese Stahlstüke sind so gekrümmt und vorgerichtet, daß man, wenn man sie aus einander schiebt, immer an ihren Durchschnittspunkten solche Winkel erhält, durch welche die Schneide des Messers geschärft werden kann: diese gekrümmten Stahlstüke schärfen nämlich die Messer weit besser, als die geraden. Die gekrümmten Flächen selbst sind übrigens nicht gewölbt, sondern flach, und entweder gestreift, wie Stahl, oder wie Feilen zugehauen. Die Stahlstüke werden durch den Stiel der Gabel, vor dem Griffe, durchgestekt, und in ihrer Oeffnung durch eine Feder oder auf eine andere Weise festgehalten.

Fig. 13 zeigt eine Gabel von der Seite mit zwei solchen Stahlstüken, die zugleich Wezer und Hälter bilden. Diese Stahlstüke ab sind flach, ungefähr Ein Zwölftel Zoll dik, und drehen sich etwas steif um den Stift oder Zapfen c. Sie sind an ihren Seiten so gekrümmt, daß, wenn sie mittelst ihres Stiftes oder Zapfens fest gehalten und oben noch so weit oder eng von einander gezogen werden, der Winkel, den sie in ihrem Durchschnitte bilden, beinahe immer derselbe ist von dem Durchschnittspunkte bis zu ihrem oberen Ende ihre ganze Länge nach hinauf. Je nachdem nun die Krümmung verschieden ist, wird auch der Winkel verschieden ausfallen, der übrigens nach den Messern berechnet werden muß.

Die Flächen der Seiten dieser Stahlstüke sind flach; sie können eben oder feilenartig zugehauen seyn, oder bloß gestreift seyn, wie Stahl; nur dürfen sie, wenn sie feilenartig zugehauen sind, nicht nach einerlei Richtung gehauen seyn, sondern in entgegengesezter Richtung; auf einer Fläche nämlich aufwärts.

In obiger Figur sind nur zwei Stahlstüke angebracht; es lassen sich aber, wenn man Lust hat, auch mehrere derselben anbringen, oder