Text-Bild-Ansicht Band 33

Bild:
<< vorherige Seite

man kann ihnen auch die Form von Fig. 15 geben, oder irgend eine andere beliebige Form.

Diese Stahlstüke müssen sich auf ihrem Stifte c etwas hart drehen, und hierzu dient eine Feder oder man kann auch mehrere Federn anbringen, die man mit Blattchen von Kupfer23) oder von anderem weichen Metall belegt; und auf beiden Wezern oder nur auf einem mittelst des Stiftes c befestigt. Diese Federn sind in Fig. 17 dargestellt, und können auch noch auf andere Weise und in anderen Formen dargestellt werden. Fig. 14 und 16 zeigt die Gabel von der Rükseite mit der Oeffnung in ihrem Stiele und mit dem Stifte oder Zapfen c, zur Aufnahme der Stahlstüke, der Blattchen und der Federn.

Man könnte statt des Stiftes c und der Federn auch eine Schraube zur Befestigung wählen; allein die Schraube wird durch den Gebrauch loker, und die Stahlstüke oder Wezer halten dann nicht mehr so fest, daß man sie mit Vortheil brauchen könnte.

Wenn man sich nun dieser Stahlstüke, als Wezer, bedienen will (wie dieselben als Hälter dienen, ist ohnedieß klar), so darf man nur die Stahlstüke öffnen, und a, b, wie in Fig. 13 stellen, dann die Schneide des Messers in den Durchschnitt derselben legen, und so gegen sich ziehen, als ob man diese beiden Stüke in dieser Richtung durchschneiden wollte, und das Messer wird dadurch hinlänglich geschärft werden.

Das Patent-Recht besteht in der Befestigung dieser Stahlstüke zum Wezen an der Gabel24).

XV. Verbesserung an den Spornen, worauf Friedr. Foveaux Weiß, chirurgischer Instrumenten-Macher, am Strand, Westminster, Middlesex, sich am 6. November 1827 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of Arts. April 1829. S. 48.

Mit Abbildung auf Tab. II.

Diese Verbesserung besteht darin, daß man mittelst derselben die Sporne an Stiefeln oder Schuhen mittelst eines Halters anbringt,

23)

Das wollen wir an keinem Instrumente, das man bei Tische braucht, rathen.

A. d. U.

24)

Patent-Erklärung von Hrn. Rotch. Unsere Leser werden sich erinnern, daß ein Hr. Felton (Polyt. Journ. B. XXIX. S. 221.) sich ein Patent auf eine Vorrichtung die Messer dadurch zu wezen, daß man sie zwischen Stahlstäben, durchzieht, geben ließ. Diese Erfindung gehört also nicht den gegenwärtigen Patent-Trägern, und doch hat man ihnen ein Patent auf die Anwendung derselben ertheilt.

A. d. U.