Text-Bild-Ansicht Band 37

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ic, in Bewegung gesezt werden. In der Mitte von cc ist der Arm des Hebels cb befestigt, der zulezt noch an der Stange, ab, der Laden oder Schieber hängt.

Aus dieser Beschreibung erhellt, daß durch die abwechselnde Umdrehung der Achse, FF, die excentrische Scheibe in ihrem Ringe sich schwingen, und ihre Stange, ed, eine Bewegung hin und her erhalten wird, wodurch die Stange, ab, und folglich auch die Schieber, ihre Bewegung von oben nach abwärts und von unten nach aufwärts erhalten. Wir wollen nun einige Bemerkungen beifügen.

1) Da die Schieber sich sowohl nach aufwärts, als nach abwärts bewegen müssen, während der Stämpel Einen Lauf vollendet, so kann man diese Bewegung ohne excentrische Scheibe nicht einfacher hervorrufen; wenn die Bewegung von ab gleichzeitig mit jener der Stange des arbeitenden Stämpels wäre, so könnte man CF über F hinaus bis nach b verlängern, und die Stange ab unmittelbar an CF befestigen; allein, das Gesez der Bewegung der Schieber erlaubt eine so einfache Vorrichtung nicht. Da die excentrische Scheibe an der Achse FF angebracht ist, so wird die Ursache klar, warum der Punkt E, Fig. 7., auf F übertragen werden muß; denn sonst wäre die excentrische Scheibe durch die horizontale Achse, D, welche in ihrer Mitte die Stämpelstange führt, in ihrer Bewegung gehindert. Die excentrische Scheibe kann außerordentlich klein seyn, selbst an den stärksten Maschinen, und man wird begreifen, daß die Excentricität die Länge von ed, und die Länge der Hebel sich leicht so reguliren läßt, daß die Schwingungen der excentrischen Scheibe genau jenen Lauf erzeugen, welchen die Schieber nehmen müssen, indem derselbe von den Dimensionen der Maschine abhängt, und bei Maschinen von mittlerer Starke, von der Kraft von 12 bis 24 Pferden, kaum mehr als ein Decimeter beträgt. Ich bleibe daher nicht länger bei den Längen der Stüke stehen, die immer ohne Vergleich kleiner und weniger der Anzahl nach seyn werden, als bei der gewöhnlichen Einrichtung.

2) Die Achse ii ist frei, die Achse cc aber feststehend; es müssen demnach auf der Höhe cc zwei feststehende Stüzen vorkommen. Die großen Maschinen mit zwei Säulen, so wie die Maschinen mit sechs Säulen, die tragbar sind, bieten beinahe immer leichte Mittel dar, diese Stüzen auf dem oberen Gestelle der Maschine, oder auf den Säulen zu befestigen. Was aber die tragbaren Maschinen mit zwei Säulen betrifft, so müssen diese Stüzen mittelst zweier kleinen Säulen, cf, Fig. 6 und 3 am Dekel der Abtheilung b befestigt werden.

3) Die Stange, ab, muß eine vollkommen verticale Bewegung, oder wenigstens eine solche erhalten, die derselben so viel nur immer möglich gleich kommt. Dieß geschieht auf folgende Weise: