Text-Bild-Ansicht Band 37

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Schraubenspindeln oder Bolzen überzeugte, die ich in meiner Fabrik auf obige Weise verfertigte.

Erklärung der Figuren.

In Fig. 11, 12, 13. ist aa der Präge- oder Patronen-Stok. bb, sind die Präger (dies). c, ist ein durchbohrter Kopf zur Aufnahme des Messers, d. e, eine Schraube zur Befestigung desselben. Eine bewegliche Klammer, f, (eine Art Schraubenstokes) hält den Kopf mittelst ihrer Reife oder Baken, gg, fest: in derselben ist auch die Stellschraube, h. Dieser Kopf, und auch das Messer, kann weggenommen oder zurükgezogen werden, während man den Bolzen durch die Präger laufen läßt um einen hinlänglichen Zug zu erhalten. Dann wird das Messer vorgeschoben, um die übrige Arbeit zu verrichten, indem man die Schraube, h, dreht. Wenn man die vordere (obere) Fläche des Prägers etwas einsenkt, wie bei b, Fig. 14., so wird das Messer besser gehalten. Um das Messer zu machen (wie man technisch sagt), wird die Patrone in die Präger gehalten, und wenn das Messer beinahe gerichtet ist, wird es von der Schraube, h, gegen die Patrone gedrukt; und da es zugleich auch von der Schraube, e, mäßig fest niedergehalten wird, so entsteht die gehörige Form, indem es gegen die Patrone herum gedreht wird. Die Vorderseite des Messers ist flach und der Rüken weggefeilt oder weggeschliffen, gerade wie an einem Drehemeißel. Fig. 15. zeigt eine Klammer oder einen Schraubenstok, um ein solches Messer an alten Stöken anzubringen, auf welchen der Apparat zum Festhalten desselben fehlt, ii, sind taubenschweifförmige Höhlungen, um das Klammerstük, f, zu halten.

Fig. 16. ist eine Patrone. Fig. 17 und 18. sind Durchschnitte derselben. j, k, sind zwei Messer, die in enger zulaufende Höhlungen, welche in der Patrone für dieselben angebracht sind, passen. Diese Messer werden geformt, während man die Patrone verfertigt. Die Zähne sind dann in der That gleich hoch mit dem Faden der Patrone, sie werden aber in der Folge etwas höher als derselbe, indem man kleine Stüke Schreibpapier in die Löcher stekt.

Fig. 19 und 20. sind Durchschnitte einer größeren Patrone, mit einem Messer, l, dessen Körper parallel ist. Fig. 21. ist ein Theil der Patrone, welcher die parallele Höhlung darstellt, in die das Messer eingepaßt ist. m, ist eine Schraube am Grunde der Höhlung um das Messer zu heben. Ich brauche keine beweglichen Messer an Patronen unter 1 1/4 Zoll; in jedem Falle aber führe ich die Patrone auf eine Reihe von Messern von der besten Form zurük, d.h., mit flachen Vorderflächen, und von dem Mittelpunkte der Spindel wie Halbmesser auslaufend. Fünf Längenfurchen, die der ganzen Länge der Patrone nach