Text-Bild-Ansicht Band 37

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XCV. Verbesserte Thürschnalle oder vielmehr Thürriegel, worauf Joh. Arnold, Pulverhornmacher zu Sheffield in Yorkshire, sich am 26. Jäner 1830 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem Register of Arts. Mai S. 291

Mit einer Abbildung auf Tab. VI.

Fig. 47. stellt diese Schnalle oder vielmehr diesen Riegel dar. a ist ein hohler cylindrischer Bolzen, der vorne dicht, und, wie gewöhnlich, zum leichteren Schließen der Thüre abgedacht ist. Er schiebt sich in dem Gehäuse bb, das in der Thüre eingelassen ist. Die Spiralfeder d schiebt ihn vorwärts, und der Reiber, cc, zieht ihn zurük, wenn man denselben in einem Ausschnitte zurükschiebt. Die Reiber können auch etwas über oder unter dem Riegel angebracht seyn, und dann mittelst eines kleinen hervorstehenden Hebels, der an einem Ende in ihrer Achse befestigt ist, und mit dem anderen Ende auf einen Stift im Riegel wirkt, den Riegel bewegen: in diesem Falle werden die Reiber gedreht wenn man die Thüre öffnet. e ist eine Furche mit einem Stift, durch welchen das Drehen des Riegels und das weite Vorschießen desselben gehindert wird.

XCVI. Verbesserung an vierräderigen Fuhrwerken zur Vermeidung des Umwerfens, Von Hrn. F. Ronalds, zu Croydon.

Aus dem Register of Arts. Mai 1830. S. 299.

Mit einer Abbildung auf Tab. VI.

Hr. Ronalds hat vor ungefähr zwei Jahren ein Modell zu einem vierräderigen Wagen verfertigt, welcher nicht so leicht umwerfen kann, auch wenn man damit über Stok und Steine führe. Dieses Modell befindet sich gegenwärtig in dem National-Repository, und wirkt ganz ausgezeichnet und trefflich; es fährt über die größten Unebenheiten mit der vollkommensten Sicherheit hinweg.

a in Fig. 44. ist die Langwied, an welcher unter einem rechten Winkel die Achse der Hinterräder, bb, befestigt ist. cc, sind die Vorderräder, deren Achse in der Mitte getheilt ist, wo die Enden derselben halbkreisförmig sind, so daß sie, wenn sie zusammengebolzt werden, einen Ring bilden, der einen Theil eines Nußgewindes (universal joint) bildet d. Bei diesem Gewinde mögen nun die beiden Achsen was immer für einen Winkel mit der Erde bilden, so wird die Langwied immer horizontal bleiben, und der auf derselben angebrachte Kasten