Text-Bild-Ansicht Band 37

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entweder über oder unter das brennende Brennmaterial in dem horizontalen Feuerherde oder in einem schiklichen Theile des senkrechten Feuerherdes führen; oder, wo mehr dann eine Pumpe zu diesem Ende vorgerichtet ist, kann die Luft in beide Feuer auf ein Mal geblasen werden, wie es die Umstände fordern. C ist die Platte oder Klappe, durch welche der Rauch, das Gas, die gehizte Luft zusammengedrükt wird, je nachdem der Druk auf diese Platte oder Klappe stark ist: der Druk kann entweder durch ein Gewicht oder durch eine Flüssigkeit, oder durch irgend ein bekanntes Mittel zur Erzeugung irgend eines Widerstandes hervorgebracht werden. Durch die Oeffnung oder durch das Aufsteigen der Klappe oder Platte, C, erhält der Rauch, das Gas, die erhizte Luft freien Ausgang, nachdem die brennbaren Theile des Rauches dem gehörigen Grade der Exhaustion nach Maß des Widerstandes, der bei der Entweichung entgegengestellt wurde, ausgesezt wurden. Der Behälter oder das Gefäß, DD, nimmt das Ende der Röhre auf, welches den Siz der Klappe, C, bildet, schließt dasselbe ein, und enthält die erforderliche Menge Wassers, die zur Erreichung des doppelten Zwekes nothwendig ist: ein Mal den Rauch so lang einzuschließen, bis er durch Wirkung des Feuers auf jeden erforderlichen Grad um seine brennbare Eigenschaft gebracht wurde; dann um denselben bei seinem Durchgange durch das Wasser und bei seinem Austritte aus demselben von einigen seiner schleimigen Bestandtheile zu reinigen, so daß er, in diesem gereinigten Zustande, entweder zu irgend einem nüzlichen Zweke gesammelt, oder frei in die atmosphärische Luft entlassen werden kann, ohne jene Nachtheile und Ungelegenheiten zu erzeugen, welche durch das gewöhnliche Aufsteigen des schmuzigen Rauches durch die gemeinen Schornsteine Statt haben, vorzüglich aber durch die Schornsteine bei Dampfmaschinen. EE sind die eisernen Thüren, die das Feuer abschließen, und GG ist die Aschengrube. FF ist die metallne Kammer, welche die eisernen Thüren EE, und die Aschengrube, GG, einschließt, und welche vollkommen luftdicht geschlossen seyn muß, wenn ihr Dekel, JJ, in ihre Mündung, HH, eingeführt wird. Diese Mündung oder gekrümmte Oeffnung in der Kammer, FF, bildet, wenn sie offen ist, einen Eingang für die Thüren des Feuerherdes und der Aschengrube. JJ, der sphärische Dekel, muß genau luftdicht in die Mündung der Kammer, FF, eingepaßt und eingeschliffen seyn, und wird in dieser Lage mittelst des Drukes der Schraube, J, erhalten, wodurch die atmosphärische Luft von dem Eintritte in den Herd oder in die Aschengrube durch die Thüren EE abgehalten wird. Der Rauch, das Gas, oder die erhizte Luft werden gleichfalls gegen ihre Entweichung durch die Thüren des Feuerherdes und der Aschengrube geschüzt, KK ist die eiserne Brüke, welche