Text-Bild-Ansicht Band 37

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327) Auch die gegenwärtige Verbesserung, die eine Mittheilung eines Ausländers ist, ist nicht berechnet, um unsere Ansicht hierüber zu ändern.

Hrn. Devenoge's Maschine ist, in Hinsicht auf Lage und Bewegung der Ziegelmodel, so ziemlich nach dem Grundsaze derjenigen, auf welche Hr. Leahy sich im J. 1824 ein Patent ertheilen ließ. Hr. Leahy schlug vor, das zubereitete Material mittelst eines Stämpels in Reihen vierekiger Fächer zu drüken, welche als Model an dem Umfange eines sich drehenden Cylinders oder einer Trommel angebracht sind. Statt Eines Cylinders braucht der gegenwärtige Patent-Träger aber deren zwei, die sich so drehen, daß sie mit ihren Umfängen mit einander in Berührung kommen, und die so vorgerichtet sind, daß die Vorsprünge des einen den Vertiefungen oder Modeln des anderen gegenüber kommen, und so den Thon in dieselben eintreiben, zu gleicher Zeit aber auch die Oberfläche des Thones aushöhlen, um das erforderliche Lager für den Mörtel zu bilden. Die Rükseite des Ziegels wird durch eine Hervorragung im Model gleichfalls hohl gebildet.328) Die oberen Seiten der Cylinder werden mit dem zubereiteten Material aus Rümpfen beladen, die über denselben angebracht sind, und nachdem dieses Material in die Model durch die sich drehenden Cylinder eingedrükt wurde, kommen die Ziegel durch den Wechsel der Lage der Boden bei dem Niedersteigen derselben auf eine Laufkette aus Querhölzern, die auf einer Reihe von Reibungswalzen laufen, und durch Trommeln in Bewegung gesezt werden, um welche die Kette läuft. Auf diese Weise kommen die Ziegel aus der Maschine und dann in den Trokenstand.

Der Patent-Träger sagt, daß, bei dieser Weise die Ziegel frei zu machen, kein Sand nothwendig ist; daß aber, wenn man ihn durchaus will, er eine Siebvorrichtung angebracht hat, mittelst welcher die Model eingesandet werden können, ehe man sie mit Thon versieht. Mit dieser Verbesserung sind noch mehrere andere verbunden, die empfehlenswerth

327)

zum Ziegelschlagen, Statt jeden Model oder jedes einzelne Stük Thon, das in den Model kommt, einzeln zu fanden, damit es nicht am Model und an den übrigen Theilen der Maschine kleben bleibt, vorschlug: „den Thon, der in den Rumpf gebracht wird, um die Model zu versehen, auf allen Seiten mit so viel Sand zu deken, als füglich daran hängen bleiben kann.“ Wahrscheinlich wurde er hierzu durch dieselben Gründe bestimmt, welche den sel. Dr. Franklin „(den Stifter der Vereinigten Staaten)“ als er noch Kind war, veranlaßten seinem Vater zu sagen: er möchte doch, um Zeit zu ersparen, wenn er ein Schwein absticht, sein Tischgebet für ein Mal und immer über die ganze Sau halten, damit er nicht dasselbe bei jedem Mittagsmahle über jedes einzelne Stük von ihr zu wiederholen braucht. A. d. O. (Hr. Hebert, der Redacteur des Register, ist ein Katholik, dessen Frömmigkeit in ganz England bekannt ist, und der bei dieser Gelegenheit dem noch frömmeren, aber nichr katholischen, alten Franklin aus christlicher Liebe einen Stoß per Christo von hinten anbringen wollte. Alles in Liebe! A. d. U.)

328)

Wie stark sind aber die Kanten? Wie stark ist die Dike? A. d. Ue.