Text-Bild-Ansicht Band 39

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kann durch Anziehen der Schrauben, mm, oder durch Hebel mit Gewichten, wo man diese nöthig fände, in jedem beliebigen Drucke auf das Tuch wirken.19)

XIX. Verbesserung in Bildung des sogenannten Haares (Nap) auf dem Tuche. Für Zacch. Allen, Providence, Rhode Island, 2. Februar 1830.

Aus dem Journal of the Franklin Institute im Register of Arts. October. S. 150. (Auch im London Journal of Arts. October. S. 24. ohne Angabe der Quelle.)

Das Tuch wird, nach dieser Verbesserung, sehr fest und eben über eine Kante oder Achse ausgedehnt, und man läßt die Drahte oder Kardätschen, die auf einem Cylinder aufgezogen sind, nur auf jenen Theil des Tuches wirken, welcher sich auf obiger Kante oder Achse ausgespannt befindet. Da die Drahte oder Kardätschen mittelst Maßstabes oder Stellschrauben sehr genau gestellt werden können, so wirken sie nie tiefer als man haben will, und nie mehr als nöthig ist, um so viel Haare zu heben als man will, und ohne dem Gewebe des Tuches zu schaden. Das Tuch, das auf einer harten Fläche liegt, kann nicht weichen und sich unter dem Drahte zurückziehen, wie bei der gewöhnlichen Weise zu rauhen, wo aus diesem Grunde das Haar ungleich ausfällt, stellenweise zu lang wird, und stellenweise das Tuch nackt läßt.

XX. Gewisse Verbesserungen in der Appretur des Tuches. Für Ebendenselben.

Ebendaselbst.

Die Lagen des Tuches werden nach dieser Verbesserung zwischen Metallplatten gelegt, und in diesem Zustande in Dampf oder in heißes Wasser gesenkt, und mittelst einer Schraube oder auf eine andere Weise gewaltig gepreßt. Nachdem sie eine kurze Zeit über in dieser Lage blieben, läßt man sie entweder allmählich kalt werden, oder wirft sie plötzlich in kaltes Wasser. Hierauf wird das Tuch wieder so in Lagen gefaltet, daß diejenigen Theile, welche vorher nicht gepreßt wurden, nun gleichfalls gepreßt werden, was eben so geschieht, wie vorher. Um keine Spuren der Kanten der

19)

Patent-Erklärung von Newton. Sie könnte bestimmter abgefaßt seyn. A. d. Ue.