Text-Bild-Ansicht Band 39

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5) Er füllt sie mittelst einer Röhre mit Wasser, welches aus einer Cisterne über dem Fasse herbeigeleitet wird.29)

6) An den Fässern der Brauer und ähnlichen offenen Fässern bedekt er die Oberfläche der Flüssigkeit mit einem Schwimmbrette, und legt auf dieses die mit Wasser gefüllten Säke oder anderen Gewichte.

7) Wenn er den Luftdruk im Fasse genau bestimmen will, bedient er sich hierzu eines Eichmaßes aus verdichteter Luft.

8) Wenn die Flüssigkeit aus einem Gefäße in das andere übergezogen wird, z.B. aus dem Fasse des Brauers in das Geschirr der Kundschaft, „treibt er zuerst Flüssigkeit in das kleinere Gefäß, und dann dadurch, daß dieselbe mittelst einer Verbindungsröhre aus einem Gefäße in das andere geht, wieder aus demselben aus.“

9) Wenn das Faß verstärkt werden soll, gibt er es in ein eisernes Gefäß, und treibt zwischen beide Wasser ein.

10) Wo sich Bodensaz anhäuft, richtet er das Faß so vor, daß es nach unten zu wesentlich kleiner wird, ungefähr wie ein Trichter abnimmt, wo dann der Rükstand mittelst eines Hahnes beseitigt werden kann.

Durch diese Vorrichtungen hofft Hr. Aitken die gegohrenen Getränke in den Fässern besser aufbewahren, und das Abziehen derselben in Flaschen großen Theils ersparen zu können.

XXIV. Das Fifeshire-Erdäpfelsieb oder Reuter. Von Hrn. Todd.

Aus dem Mechanics' Magazine. N. 376. 23. October. 1830. S. 137.

Mit Abbildungen auf Tab. I.

ABCD, Fig. 23. ist ein hölzernes Gestell von 4 Fuß im Gevierte. E ist das Sieb oder Reuter, das an jedem seiner vier Eken oben von den vier Pfosten an Ketten herabhängt, und von der Kurbel, jk, gerüttelt wird, welche von dem Rade, l, in Umlauf gesezt wird, an welchem ein Griff, b, ist. F ist ein Brett, das oben quer über das Gestell läuft, und auf welchem die Erdäpfel aufgehäuft werden. G ist ein Brett, das senkrecht auf F, aber ungefähr 8 Zoll davon entfernt steht, damit die Erdäpfel nicht zu weit nach vorwärts angehäuft werden. Das Sieb ist an jenem Ende etwas höher, das der Kurbel zunächst steht, damit die Erdäpfel von selbst an das andere Ende laufen, wo ein Trog zur Aufnahme derselben sich befindet. Ein Brett n kommt unter das Ende des Siebes, um die Erdäpfel vorwärts vor dem Siebe wegzuschaffen. T ist ein Boden zur Aufnahme

29)

Hierdurch würde zugleich Kühlung erhalten. A. d. Ue.