Text-Bild-Ansicht Band 42

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Ende eines Hebels angebrachten Loch dreht; der Hebel vertritt hier die Stelle der Schemmel eines gewöhnlichen Webestuhls. (Diese Theile sind auf der Tafel besonders in größerem Maßstabe gezeichnet.)

11. Derselbe Hebel oder Schemmel.

12. Riemen, welcher über die geschweiften Enden dieses Hebels läuft.

13. Kleine Rolle, auf welcher dieser Riemen zurükgehalten wird.

14. Bewegliche Welle, auf deren Ende die Rolle 13 befestigt ist und die vermittelst des Hebels 11 und des Riemens 12 eine abwechselnde Kreisbewegung erhält, welche sie vermittelst zweier anderen Rollen den Geschirren mittheilt.

15. Diese beiden Rollen.

16. Zwei eiserne Aerme, welche die Lizen tragen und zwischen sich hinlänglich Raum lassen, damit der Arbeiter den Kettenbaum erreichen kann, ohne sich von seiner Stelle zu begeben, was bei anderen mechanischen Webestühlen nicht der Fall ist.

17. Eiserne bewegliche Stange, welche bei diesem wie bei allen anderen mechanischen Webestühlen hinter der Lade angebracht ist und eine leichte drehende Bewegung in dem Augenblik empfängt, wo das Schiffchen das Ende seines Laufes erreicht hat, aber unbeweglich bleibt, wenn dieses zurük ist.

18. Bewegliches Kniestük, welches den Stoß des Daumens 18 empfangt, sobald das Schiffchen zurükbleibt, und diesen dem Auslenker und dem Treibriemen mittheilt, wie man es leicht aus der Zeichnung ersieht. Da das Kniestük auf einem hölzernen Querstük aufliegt, welches den Stoß in der Mitte seiner Länge fängt, so wird das hiebei entstehende Geräusch bedeutend gegen dasjenige gemildert, welches bei anderen Webestühlen entsteht, wo der Stoß auf das gußeiserne Gestell ausgeübt wird.

LVI. Verbesserungen an den Maschinen zum Zurichten der Oberfläche der Tücher und anderer Zeuge, auf welche sich J. Ferrabee, Maschinist von Trupple Mill and Foundry, in Stroud, Gloucestershire, am 23. December 1830 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem Register of Arts. August 1831, S. 138; auch im Repertory of Patent-Inventions. September 1831, S. 142.

Die Absicht des Patent-Trägers ist, das Rauhe oder die Oberfläche des Tuches so aufzuziehen, daß sie sich von der Mitte der