Text-Bild-Ansicht Band 43

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k, k, zwei parallele und vollkommen gerade Eisenstangen, die mit ihrem unteren Ende auf dem Tische, und mit dem oberen an einem Stüke der Deke befestigt sind, so daß sie den beiden Ohren ll einer weiblichen Doke, die zur Regulirung der Dike der Formen, zum Zusammenpressen der Poren der Erde und zum Glätten derselben bestimmt ist, als Führer dienen.

m, ein an der Spize der weiblichen Doke stark befestigter Schaft, welcher durch einen Führer geht, und der sich an den Stangen k, k auf die gehörige Höhe erheben laßt. Durch diesen Schaft geht ein Vorstekstift, der sich in der Höhe, die man demselben gibt, auf das Querstük stemmt, und dadurch die Dike der Form regulirt.

LXXI. Ueber ein Mittel, durch welches man immer die bei der Läuterung des Runkelrübensaftes nöthige Menge Kalkes ausmitteln kann. Von Hrn. Pascal de Bourgoin.

Aus dem Agriculteur-Manufacturier. August 1831, S. 251.

Mit einer Abbildung auf Tab. V.

Die Anwendung der thierischen Kohle zum Filtriren der Syrupe sichert heut zu Tage den Fabrikanten des inländischen Zukers den Sieg über den größten Theil der Hindernisse und Schwierigkeiten, die sich ihnen so lange Zeit hindurch bei jedem Schritte entgegenstellten; es bleibt denselben daher, um immer gleiche und vortheilhafte Resultate zu erhalten, beinahe nichts mehr übrig, als die erste und wichtigste ihrer Operationen, die Läuterung des Saftes, nach bestimmten und guten Grundsäzen zu verrichten.

Hr. Dubrunfaut, dessen große Verdienste und Kenntnisse in Hinsicht auf die Zukerfabrikation allgemein bekannt sind, hat ein Mittel angegeben, durch welches sich die Menge des Kalkes, die man mit Vortheil anwenden kann, bemessen läßt, und welches daher für die Zukerfabrikanten, besonders für jene, die erst im ersten Jahre arbeiten, von großer Wichtigkeit ist. Dieses Mittel, welches darin besteht, daß man sehr genau auf ein Häutchen aus kohlensaurem Kalke Acht gibt, das sich auf der Oberfläche des Saftes erzeugt, wenn eine hinlängliche Menge Kalkes zugesezt worden, dieses Mittel bietet jedoch ziemlich viele Abweichungen dar, die theils von der Natur der Wurzeln, theils von der mehr oder weniger lang fortgesezten und besseren oder schlechteren Aufbewahrung derselben abhängen. Ich behelfe mich gewöhnlich mit diesem Verfahren, welches übrigens nicht immer einen sicheren Maßstab abgibt, da dasselbe nur anzeigt, ob