Text-Bild-Ansicht Band 50

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mit einem Gemische dieser Substanzen, oder, wie dieß auch schon geschehen, mit einem Gemische aus Kohks-Asche und Londoner Gemeng (in welchem Gemische die Kohks-Asche nicht pulverisirt und im Verhältnisse zu der anderen Asche oder zu dem anderen Gemenge nur in geringer Quantität vorhanden ist), sondern ich vermenge meinen Thon bloß mit fein gepulverten Kohks, und zwar in einem solchen Verhältnisse, daß auf eine Fuß dike Schichte festen Thones eine Schichte Kohks-Pulver von 1 3/4 Zoll Dike kommt.

Zur genaueren Erörterung meiner Erfindung und Verbesserung bemerke ich, daß die Maschen der feinsten Siebe, deren man sich gegenwärtig zum Sieben des Gemenges bedient, längliche Oeffnungen von 3/16 Zoll Breite auf 2 Zoll Länge haben, während die Maschen meines Siebes 1/8 Zoll im Gevierte haben. Die Folge meiner Verbesserung ist, daß die nach meiner Methode bereiteten Ziegel beim Zerbrechen innen nicht so wachsfladenartig oder zellig aussehen, als dieß bei den gewöhnlichen Ziegeln der Fall ist.

Ich pulvere die Kohks entweder dadurch, daß ich sie mittelst Walzen zerquetsche und siebe, oder ich pulvere sie mittelst Anwendung von Menschenhänden, oder ich siebe die gewöhnlichen Kohks und wende das Pulver an, welches ich dabei erhalte. Ich bin der Meinung, daß man keine Kohkstheilchen anwenden soll, die nicht durch ein Sieb von der angeführten Feinheit gehen können; alle gröberen Kohkstheilchen taugen nicht so gut, und je feiner sie sind, desto besser ist es. Wenn man sich der Siebe und der Kohks mit Vortheil bedienen will, so müssen dieselben so troken als möglich gehalten werden; ich trokne die Siebe daher bei feuchtem Wetter vor einem Feuer, und bewahre die Kohks an einem bedekten Orte auf. Uebrigens beschränke ich mich nicht auf die Anwendung der Kohks für sich allein, sondern vermenge dieselben auch mit anderem Brennmateriale.

X. Beschreibung des Patentes, welches sich Hr. William Ranger, Baumeister zu Brighton, Grafschaft Sussex, am 4. Junius 1833 auf einen Kitt oder eine Composition geben ließ, der er den Namen Ranger's künstlicher Stein“ beilegte.

Aus dem Repertory of Patent-Inventions. August 1833, S. 81.

Mit Abbildung auf Tab. I.

Mein Kitt, mein Cement, oder meine Composition, sagt der Patentträger, ist zur Bildung oder Erzeugung von künstlichen Steinblöken