Text-Bild-Ansicht Band 51

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und da diese Figur einen metallenen Knopf vorstellen soll, so ist das eine Ende an die Scheibe A gelöthet, während das andere Ende mit einem Schraubengange versehen ist, an welchen die Scheibe C, die bei großen Knöpfen viel kleiner seyn kann, als die Scheibe A, angeschraubt wird. In dieser kleineren Scheibe C sollen, wie der Grundriß Fig. 37 zeigt mehrere Löcher angebracht werden, damit man den Knopf auf die später zu beschreibende Weise an dem Kleidungsstüke befestigen kann. Fig. 38 zeigt einen der verbesserten Knöpfe von der Seite; hier ist die Scheibe A an den Stiel B geschraubt, und dafür die Scheibe C an das andere Ende dieses Stieles gelöthet. In Fig. 39 sieht man einen Knopf, an welchem beide Scheiben an die Enden des Stieles gelöthet sind während der Stiel selbst in seiner Mitte zusammen oder aus einander geschraubt wird. Fig. 40 ist ein Grundriß der Scheibe A. Es versteht sich von selbst, daß die Schraube je nach der Dike der Scheibe oder je nach Belieben des Fabrikanten entweder ganz durch die Scheide gehen, oder nur bis aus eine gewisse Tiefe in dieselbe eindringen kann.

Um nun Knöpfe dieser Art an den Kleidungsstüken zu befestigen, braucht man nichts weiter als ein kleines Loch in dieselben zu bohren, oder ein Knopfloch in denselben auszunähen, den Stiel durchzusteken, und an beiden Enden desselben eine Scheibe anzubringen und an einander zu schrauben. Soll die Rükenscheibe verstekt werden, so kann man sie in der Fütterung oder zwischen zwei Diken des Zeuges unterbringen, und sie dann mittelst der in ihr angebrachten Löcher, die man auch in Fig. 18 sieht, festnähen.

LXIII. Ueber die Wirkung, welche die concentrirte Schwefelsäure in der Kälte auf das Kupfer äußert; von Hrn. Barruel.

Aus dem Journal de Pharmacie. Januar 1834, S. 15.

In allen Lehrbüchern der Chemie wird die Behauptung aufgestellt, daß die concentrirte Schwefelsäure in der Kälte keine Wirkung auf das Kupfer hat und daß diese beiden Substanzen erst bei erhöhter Temperatur auf einander einwirken. Folgende Versuche beweisen aber, daß das Kupfer, ohne mit der Luft in Berührung zu seyn, auf reine und concentrirte Schwefelsäure in der Kälte gerade so wie in der Wärme wirke, nur viel langsamer.

Den 12. April 1833 brachte ich in eine luftdicht verschließbare Flasche ganz reine Kupferdehspäne, füllte sie dann ganz mit concentrirte