Text-Bild-Ansicht Band 51

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oder die Matrize en face. Fig. 26 endlich ist ein Durchschnitt durch die Mitte eines Modelpaares, aus welchem man den Raum ersieht, in den das Metall, woraus der Löffel verfertigt werden soll, gepreßt wird.

Wenn nun Löffel, Gabeln oder dergl. nach meinem verbesserten Verfahren verfertigt werden sollen, so hämmere ich die Metallklumpen zuerst in flache Platten von der Form und Größe des Models des fraglichen Artikels. Soll ein Löffel ausgeschlagen werden, so gebe ich dem Bauche desselben einen leichten Grad von Concavität, oder ich gebe, wenn es nöthig seyn sollte, auch dem Rüken eine leichte Krümmung, damit die Metallplatte stätiger auf dem unteren Model liegen bleibe, und sich genauer nach demselben abforme. Handelt es sich hingegen um eine Gabel, so schneide ich an jenen Theilen, die zwischen die Zaken kommen sollen, mehr oder minder große Metallstüke aus, und erzeuge auf diese Weise den rohen Umriß des auszuschlagenden Gegenstandes, dessen Oberfläche dann nur mehr von allem Oxyde etc. gereinigt zu werden braucht, um in die Maschine gebracht werden zu können.

Ich befestige hierauf den unteren Model in dem Bette oder Lager der Ausschlagmaschine, wie man in den Aufrissen Fig. 27 und 28 bei a, a sieht; ich befestige ferner den oberen oder Gegenmodel c in dem Hammer b, und stelle beide Model so, daß sie, wenn sie einander genähert werden, genau mit einander correspondiren. Dann lege ich den oben beschriebenen, roh geformten Artikel auf den unteren Model, und lasse hierauf, nachdem der Hammer durch einen Haspel und ein Seil oder auf irgend eine andere Weise bis auf die gehörige Höhe emporgehoben worden, den Drüker los, so daß der Hammer mit dem Gegenmodel auf den unteren Model fällt, und dadurch dem Metalle, welches auf dem unteren Model liegt, die Form der Model gibt, so daß die ausgeschlagenen Stüke nur mehr am Rande geglättet und polirt zu werden brauchen.

Der Hammer wird, nachdem er den Schlag vollbracht, wieder eine kurze Streke weit zurükspringen; und würde man ihn dann neuerdings wieder herabfallen lassen, so würden dadurch sowohl die ausgeschlagenen Gegenstände als die Model beschädigt werden. Damit dieß nicht geschehen könne, habe ich dafür gesorgt, daß der Hammer beim Zurükspringen von ein Paar Sperrkegeln, die in die an den inneren Leiten der Pfosten, Fig. 27 und 28, angebrachten Zahnstangen eingreifen, gefaßt und festgehalten werde. In Fig. 27 sieht man den Hammer b der Ausschlagmaschine emporgehoben, und an einem Strike aufgehängt, welcher an einem Paare gegliederter Haken oder Hälter d, d befestigt ist. Die unteren Enden dieser Hälter passen in die Oehren e, e, die am Scheitel des Hammers emporragen. Wird nun der Hebel oder Drüker t, wie aus Fig. 28 ersichtlich ist, vorwärts gezogen, so drüken die