Text-Bild-Ansicht Band 66

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30 Kilogr. Die in dem Raume A comprimirte Luft kann durch den Canal K in den Behälter C übergehen. L ist wie bereits erwähnt die bewegliche Platte. In dem Boden des Raumes A öffnet sich das Saugventil a nach Innen, durch das Ventil b hingegen tritt die Luft aus dem Raume A in den Canal K. Das Ventil c gestattet, indem es sich öffnet, der Luft aus dem Canale K in den Behälter C überzugehen. Das Ventil d läßt die Luft aus dem Raume B in denselben Behälter übertreten; man sieht es in Fig. 59 zur Linken; seine wahre Stellung ist jedoch in dem Grundrisse Fig. 60 angedeutet. e ist das Saugventil des Raumes B, welches mit einem Mantel f versehen ist, der alle Communication der äußeren Luft mit dem Behälter C absperrt. g ist das Ventil der Windröhre.

Das Spiel des Blasbalges ist folgendes. In der Stellung Fig. 59 tritt die Luft durch das Ventil a ein, um das Innere des Raumes A zu erfüllen. Die Platte L hat, indem sie emporstieg, die in dem Raume B enthaltene Luft comprimirt und das Ventil d emporgehoben, so daß sie in den Behälter C eindringen und von da in die Düse übergehen kann. Wenn die Platte L in Folge der Wirkung des an der Stange H aufgehängten Gewichtes herabsinkt, so schließt die in den Raum A zurükgetriebene Luft das Ventil a, um das Ventil b emporzuheben, in den Canal K zu gelangen, und indem sie das Ventil c öffnet, in den Behälter C und von da in die Düse zu strömen. Durch das wechselweise Emporsteigen und Herabsinken der Platte L wird beständig Luft in den Behälter C getrieben, und dadurch fortwährend Wind bei der Düse ausgetrieben.

LXII. Verbesserte Methode mittelst eines Cylinders oder einer Walze auf Baumwoll-, Seiden-, Flachs-, Hanf- oder Wollenfabricate oder auch auf Papier zu druken und zugleich erhabene Dessins hervorzubringen, worauf sich Thomas Greig, Calicodruker von Rose Bank in der Grafschaft Lancaster, am 10. November 1835 ein Patent ertheilen ließ.

Aus dem London Journal of arts. Mai 1837, S. 57.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Der Bau der unter obigem Patente begriffenen Maschinerie und deren Spiel erhellt aus folgender Beschreibung der auf Taf. V. gegebenen Abbildungen. Fig. 64 gibt nämlich eine Ansicht der Maschine in einem Frontaufrisse. Fig. 65 ist eine Endansicht. Fig. 66