Text-Bild-Ansicht Band 72

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Waarentransport.

Pfd. St.

Sh.

D.
Für Kohks, Oehl, Maschinisten, Wächter, Heizer, Zölle,
vier Maschinen und vier Karren

52


Für Reparaturen, Abnuzung, Erneuerung der Maschinen,
Miethzins der Stationen, Gehalte und zufällige Ausgaben

44


Für tägliche Interessen eines Capitales von 25,000 Pfd. St.
zu 5 Procent

3

8

6
–––––––––––––
147 8 6
Täglicher Gewinn 62 4 2
–––––––––––––
209 18 8

Tägliche Erträgnisse.

Passagiertransport. Pfd. St. Sh. D.
Für 80 Passagiere hin und her oder 160 Personen mit Gepäk
zu 10 Sh.

80


Für 1 1/2 Tonnen Güter hin und her, oder für 3 Tonnen zu
1/2 D. per Pfund

14


–––––––––––––
94
Waarentransport.
Für 32 Tonnen Waaren hin und her zu 1/2 D. per Pfund 149 6 8
–––––––––––––
243 6 8
Hievon ab 20 Proc. von 94 Pfd. und 10 Proc. von
149 Pfd. für leichte Lasten

33

14

–––––––––––––
209 12 8

Das erforderliche Capital berechnet er wie folgt:

4 Maschinen zur Beförderung von Personen, eine zu 1600 Pfd. St. 6400 Pfd. St.
9 gewöhnliche Kutschen, eine zu 130 Pfd. St. 1170 –
8 Maschinen zur Beförderung von Waaren, eine zu 1600 Pfd. St. 12800 –
7 Karren zu diesem Zweke, einer zu 80 Pfd. St. 560 –
Für Herrichtung der Stationen 2000 –
Für besondere Ausgaben 2070 –
––––––––––––
Summa 25000 Pfd. St.

Dieses Capital würde sich nach obigen Berechnungen zu 42 1/8 Proc. rentiren. Hr. Hancock klagt, daß sich nach diesen günstigen Aussichten, die er seinen 6monatlichen Fahrten zwischen London und Paddington gemäß verbürgen zu können glaubt, keine Capitalisten finden, die sich seiner Sache annehmen. Er schiebt die Ursache hievon den Täuschungen zu, welche das Publicum durch die HHrn. Gurney und Consorten erfahren habe. Nach seiner Ansicht müßten die Maschinen auf einer Fahrt von 100 engl. Meilen wenigstens einmal, noch besser aber alle 36 engl. Meilen gewechselt werden. Die Stationen zur Einnahme von Wasser und Brennmaterial müßten sich 10 engl. Meilen von einander entfernt befinden. Verbrannte Roststangen können nicht hinderlich werden, da Hr. Hancock eine Methode erfand, nach welcher sie ausgewechselt werden können, ohne daß man das Feuer zu mäßigen braucht.

Smith's Vorschläge zur Verhütung von Unglüksfällen auf Eisenbahnen.

Capitän Smith von der königl. großbrit. Marine macht folgende Vorschläge zur Bewirkung einer größeren Sicherheit bei den Fahrten auf den Eisenbahnen. Um zu entdeken, ob eine Schiene in Unordnung gerathen, soll jeder Bahnwächter während der Dauer seiner Wache gehalten seyn, ein oder zweimal von einer Station zur anderen zu gehen, und hiebei längs der Kante der Schienen einen Stab nachzuziehen, an dessen Enden sich ein Haken befindet, der eine der Kante der Schiene entsprechende Form hat. Mit dieser einfachen Vorrichtung läßt sich nach der Ansicht des Hrn. Capitäns weit sicherer jede Derangirung der Schienen entdeken, als dieß durch die gewöhnliche Besichtigung möglich ist, namentlich wenn starker Ziegen oder Schnee fällt. Jedes zufällig oder absichtlich auf die Bahn gebrachte Hinderniß würde gleichfalls zur Kenntniß des Wächters kommen; und damit dieser in der Ausübung seiner Pflicht controlirt würde, müßten je zwei Wächter,