Text-Bild-Ansicht Band 73

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man mit sogenannten Augolawaaren, so bleibt das Verfahren dasselbe; nur müssen diese naß auf die Formen gebracht werden.

Ich weiß wohl, daß man Wollentücher zwischen Kammern oder Oberflächen, die mit Dampf oder Wasser geheizt wurden, preßte; ich weiß auch, daß man Strumpfwaren zwischen Eisenplatten, die durch Feuer erhizt wurden, in die Presse brachte. Meine Patentansprüche beschränken sich daher auch lediglich auf die Pressung von Strumpfwaren zwischen Kammern oder Oberflächen, die mit Dampf, Wasser oder einer anderen Flüssigkeit gehizt werden.

LXXXIII. Verbesserter Scarificator, worauf sich Charles Madeley, von Gibson-Hall, Grafschaft Warwick, am 1. Jun. 1833 ein Patent geben ließ.

Aus dem London Journal of arts. Jul. 1839, S. 244.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Die Erfindung des Patentträgers betrifft eine neue Anordnung der Zähne der Scarificatoren und anderer Arten von Eggen, welcher gemäß jeder Zahn in einer eigenen Linie wirkt, und welcher gemäß also die ganze Oberfläche des Bodens auf wirksamere und vollkommnere Weise umgebrochen und aufgerissen wird. Dieser Zwek wird ganz einfach dadurch erreicht, daß man die Balken, an denen man die Zähne befestigt, im Zikzak laufen läßt.

Fig. 83 ist eine seitliche Ansicht und Fig. 84 ein Grundriß der verbesserten Egge. a, a sind die Laufräder, welche an dem Ende des Gestelles a aufgezogen sind. c, c, c sind die Zähne, welche in den schmiedeisernen Balken d, d, deren Form aus einem Blike auf die Zeichnung zur Genüge erhellt, festgestellt sind.

LXXXIV. Verbesserter Apparat zum Reinigen und Aufbewahren von Getreide, worauf sich Luke Hebert, Civilingenieur in London, am 5. Nov. 1838 auf die von einem Ausländer erhaltenen Mittheilungen ein Patent geben ließ.

Aus dem London Journal of arts. Jul. 1839, S. 241.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Meine Erfindung zerfällt in zwei Theile, und von diesen betrifft der eine die Zerstörung der in dem Getreide oder in anderen Samen