Text-Bild-Ansicht Band 81

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Ende oder der eine Zapfen der Walzen ruht in Lagern, welche in dem Gestelle a verstellbar sind, so daß sie nach jeder Breite des Zeuges oder nach der Länge der Walze gerichtet werden können. Das andere Ende der Walze befindet sich in einem Lager, welches ein an seinem äußern Ende befindliches Zahnrad f, f, f, f in Bewegung sezt, das in die Zähne g, g, g, g eingreift, die sich an der Längenwelle h, h befinden; leztere bewegt sich durch die senkrechte Welle i, i, welche ihre Bewegung von dem Hauptgetriebe erhält, auf welche Weise die Zeuge durch den Kasten c, c gezogen und um die Walzen e, e in getroknetem Zustande gewikelt werden.

Die Querstangen k und l sind zum Treiben der senkrechten Welle i mit verkehrt kegelförmigen Rollen versehen, damit die Zeuge, ungeachtet des verschiedenen Durchmessers der Walzen, mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durch den Trokenkasten gehen können. Das Ganze kann, wenn man will, mittelst des gabelförmigen Hebels m leicht außer Gang gesezt und die Operation mit der Hand vorgenommen werden. Bei n, n sieht man eine Vorrichtung, welche aus einem Hebel besteht, der an einer oben auf einer Schiene laufenden Rolle hängt, um die Walzen leichter auf und von ihren Pläzen zu heben.

Die aus dem Mantelofen o, o kommende heiße Luft gelangt aus der Atmosphäre in die Oeffnungen oder Luftlöcher p, p des Mantels, und streicht von diesen gegen den heißen Ofen, von wo sie durch ähnliche Oeffnungen r, r wieder austritt und an das Ende des Trokenkastens c, c geleitet wird, welcher den Zeug enthält. Sie wird mittelst des Windfangs s, s durch den Kasten getrieben. Die Pfeile in Fig. 11 bezeichnen die Richtung der Luft, die in Fig. 12 jene des in Arbeit befindlichen Zeuges.

XXXII. Ueber die Principien der elektromagnetischen Maschinen; von M. H. Jacobi.

Aus Poggendorff's Annalen der Physik und Chemie Bd. LI. S. 358.

Seit dem Beginn meiner Arbeiten, die zum Theil eine rein praktische Tendenz hatten, nahm ich mir vor, die Lüke, welche noch in unserer Kenntniß vom Elektromagnetismus übrig war, so viel wie möglich auszufüllen. Mit Hülfe des Hrn. Lenz verfolgte ich die Arbeiten, die um so schwieriger waren, als sie in der Richtung, die ich einzuschlagen für nöthig hielt, wenig Vorgängerinnen hatten, und wir begannen daher die Geseze der Elektromagnete sorgfältig zu untersuchen. Der Bericht, welcher die Resultate unserer Untersuchungen