Text-Bild-Ansicht Band 88

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mit der Dampfmaschine auf irgend eine geeignete Weise mittelst Räderwerks in Verbindung steht.

Wenn die Operation des Ausgrabens beginnen soll, so gibt man der Schaufel durch Nachlassen der Kette e, e eine beinahe perpendikuläre Stellung, so daß die Zähne derselben dem Boden zugekehrt sind. Hierauf werden die verschiedenen Theile durch ihre Rädersysteme in Bewegung gesezt, die Kette wird allmählich straff gezogen und wikelt sich auf der erwähnten Winde auf. Während dieser Operation kommen die Arme i, i in Thätigkeit, wobei sie die Schaufel gewaltsam in den Boden drillen. Hieraus erhellt, daß auf die Schaufel eine Kraft einwirkt, welche sich in zwei Richtungen äußert, indem sie einerseits die Schaufel vermittelst der Arme i, i in die Erde drükt, andererseits dieselbe vermittelst der Kette e, e und ihres Zugehörs aus der Erde hebt. In Folge dieser vereinigten Thätigkeit und der geeigneten Geschwindigkeiten des Rädersystems beschreibt die Schaufel beim Aufsteigen eine Curve, die gerade an der Vorderseite der Maschine anfängt und dicht unter der Spize des Krahnschnabels sich endigt. Wenn nun die mit Erde gefüllte Schaufel sich bis zu dieser Stelle erhoben hat, so wird sie mit Hülfe des hufeisenförmigen Rades o in einem horizontalen Bogen nach der Seite gewendet; der Bolzen, welcher das Ende derselben festhält, wird herausgezogen, worauf dann der ganze Inhalt der Schaufel in den untergestellten Karren fällt. Ist dieß geschehen, so wird der Krahn wieder gewendet und die verschiedenen Theile werden außer Eingriff gesezt, worauf die Schaufel niedersinkt, um von Neuem in die Erde einzudringen.57)

LXXXIII. Beschreibung einer hydraulischen Presse, um die Baumwollgarn-Pakete zu machen. Von Hrn. J. Gressien.

Aus dem Bulletin de la Société industrielle de Mulhouse, 1843, No. 77.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

Fig. 1 ist die Seitenansicht dieser Presse. Fig. 2 ein verticaler Durchschnitt nach der Achse der Stempel und Fig. 3 ein horizontaler Durchschnitt nach ab.

Fig. 4 zeigt die Riegel, die Preßplatte und die obere Platte von Oben gesehen. Fig. 5 ist ein Durchschnitt eines Fußes nach cd.

57)

Das uns so eben zukommende Maiheft des Civil Engineer's Journal enthält eine Abbildung dieser Ausgrabmaschine, woraus alle Details derselben ersichtlich sind; wir liefern dieselbe im nächsten Heft des polytechn. Journals.

A. d. R.