Text-Bild-Ansicht Band 94

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und der Effectivkraft bei verschiedenen Umständen zu bestimmen; er fand 82 Procent Nuzeffect mit 600 Litern, welche auf das ganze Rad wirkten, 52 Proc. mit 200 Litern, die ebenfalls auf das ganze Rad vertheilt waren, während er 71 Proc. mit den 200 Litern erhielt, wenn sie nur mit dem dritten Theile des Rades in Berührung kamen.

Eine Commission der Mülhauser Industriegesellschaft wurde später beauftragt die Versuche des Hrn. Marozeau zu wiederholen und sie fand genau dieselben Resultate. Diese Versuche zeigen nun deutlich, wie vortheilhaft es ist, Wasserräder mit mehreren Abtheilungen anzuwenden.

Das Rad des Hrn. Marozeau hat ebene Schaufeln welche nach der Richtung des Radius stehen. Die Bodenschaufeln sind 13 Millimeter von einander entfernt. Daß dieses Rad 80 Proc. Nuzeffect gibt, mag als Beweis seiner besonders sorgfältigen Ausführung dienen. Hrn. Marozeau bleibt der Ruhm, ein wohlfeiles Wasserrad construirt zu haben, das den größten bisher bekannten Nuzeffect von allen hölzernen Wasserrädern dieser Art liefert, und ein einfaches, wohlfeiles Mittel gefunden zu haben, wodurch bei demselben Rad niederer, mittlerer und hoher Wasserstand beinahe gleich vortheilhaft benuzt werden kann.

XXXII. Silcock's und Lowe's Patenthobel.

Aus dem Mechanics' Magazine, Aug. 1844, S. 82.

Mit Abbildungen auf Tab. III.

Der erste von den fünf Hobeln, die den Gegenstand dieses Patents bilden, und deren praktischer Nuzen sich durch die Erfahrung erprobt hat, ist ein doppelter Stabhobel (fillister plane), welcher Bretter von 3/4 bis 3 Zoll Dike zu bearbeiten im Stande ist. Fig. 1 stellt einen Grundriß des rechten, Fig. 2 einen Grundriß des linken Hobels dar; Fig. 3 ist eine Seitenansicht von Fig. 1 und Fig. 4 eine Seitenansicht von Fig. 2. Diese beiden Hobel bilden, wenn sie durch den Rahmen oder das Gestell P auf die weiter unten zu erläuternde Weise mit einander verbunden werden, das ganze Instrument. A¹, A¹ sind die vorderen, A², A² die hinteren Theile beider Hobel, H, H die Stüke, welche beide Theile mit einander verbinden; Y¹, Y¹ die Blöke und Y², Y² die Griffe. B, B sind die verticalen an die vordern Enden der Hobel befestigten Messer. Fig. 5 zeigt ein solches Messer in der Frontansicht. Dasselbe wird theils vermittelst einer Schraube C,