Text-Bild-Ansicht Band 98

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Mastixharz zusezt, die beide in pulverisirtem Zustand sich befinden müssen. Dieser Auflösung sezt man noch zwei gestoßene Knoblauchzehen und 1 Quentchen pulverisirten Leim zu. Die Mischung wird auf das Feuer gebracht, wo man sie so lange läßt, bis daß sie kocht und die Auflösung der Materien stattgefunden hat, worauf die Composition vom Feuer genommen und durch ein leinenes Tuch geseiht wird. Soll nach dem Durchseihen die Composition noch mehr Zähigkeit erhalten, so sezt man noch 2 Quentchen Zinnasche und 2 Loth Leim zu. Wenn von diesem Leim Gebrauch gemacht werden soll, so erwärmt man das Gefäß in dem sich derselbe befindet, im Wasserbad, um den Leim flüssig zu machen; die Stelle wo der Leim aufgetragen werden soll, ist ebenfalls zu erwärmen.

LXXX. Dray's Instrument zum Brechen des Obstes.

Aus dem Mechanics' Magazine, Jun. 1845, S. 409.

Mit einer Abbildung auf Tab. IV.

Fig. 21 stellt dieses bequeme Instrument im Verticaldurchschnitt dar. Nur die Handhabe ist in der Abbildung weggelassen. A ist eine Röhre von der oben ein Theil a weggeschnitten ist, der sich um ein Scharnier so weit, als es der Aufhälter b gestattet, zurükdrehen läßt; B ein kugelrunder Recipient mit gitterartigen Rippen, bestehend aus zwei Hälften, von denen die eine oben an der Röhre fest sizt, die andere aber mit dem Theil a beweglich ist. C ist eine an den scharnierartigen Theil a befestigte Schnur, welche aus der Röhre tretend über eine in der Röhre angebrachte Rolle läuft. Durch Herabziehen der Schnur kann die bewegliche Hälfte des Recipienten, nachdem sie zur Aufnahme der Frucht zurükgezogen worden ist, wieder geschlossen werden. D ist eine vorn an der beweglichen Hälfte befestigte Schneide, welche beim Zusammenklappen beider Hälften dazu dient, die Frucht von dem Stiel abzuschneiden. An dem unteren Ende der Röhre befindet sich eine Handhabe von geeigneter Länge.