Text-Bild-Ansicht Band 100

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Höhlung eingelegt ist und dessen Zapfen sich einerseits in dem Loche h der Bodenplatte, andererseits in dem Stege i dreht.

j, k Durchschnitt eines stählernen Federhauses, dessen Zähne l, ungefähr auf die Mitte seiner Höhe, Sperrzähne sind, die in das Sperrrad g eingreifen. Das Federhaus wird in der Bodenplatte durch einen flachen Ring mit vier Schrauben an seiner Stelle erhalten, und so gestellt, daß es mit dem Sperrrad g im Eingriff ist, und sich, ohne Spielraum zu haben, sanft drehen läßt. n Federhaken in dem Federhause.

o Achse des Federhauses, welche mit drei oder vier Schräubchen auf den Boden desselben aufgeschraubt ist.

p Rad auf dem Federhause, dessen Zähne q, r, Fig. 47, mit dem mittleren oder großen Bodenrad, das wie gewöhnlich angebracht ist, im Eingriff sind. Das Federhausrad ist mit der Oeffnung s auf die Achse o aufgesteckt. t Federhaken, in welchen das innere Ende der Triebfeder eingehängt wird. u Loch mit einem Gewinde, in welches das sternförmige Stellrad eingeschraubt wird. v, x gewöhnliche Stellsterne. y Stift, der durch die Achse des Federhauses geht, um den Stellstift zu befestigen. z viereckiger Schlüsselstift. a', Fig. 46, Sperrfeder mit einem Haken, der in die Sperrzähne des Federhauses einfällt.

Die Uhr wird an dem Schlüsselstifte z nach links aufgezogen. Das kleine Sperrad g, welches mit dem Schlüsselstifte z fest verbunden ist, greift in das Sperrrad l des Federhauses und wickelt die Feder um die Nabe b' des Rades p, an welche sie mit dem Haken t eingehängt ist. Während dieses Aufwickelns um die Nabe b' wirkt die Elasticität der Feder auf das Rad p, und dreht dasselbe also auch während des Aufziehens der Uhr fort. Die Zähne q, r, welche mit dem großen Bodenradgetriebe in Eingriff sind, setzen das Räderwerk der Uhr in Bewegung.

Die Stellsterne wirken gerade wie bei den gewöhnlichen Federhäusern.