Text-Bild-Ansicht Band 121

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Dem Benjamin Bailey in Leicester: auf Verbesserungen in der Fabrication von Posamentirerwaaren. Dd. 23. Mai 1851.

Dem James Potter, Baumwollspinner in Manchester: Verlängerung seines Patents vom 26. Decbr. 1850 auf Verbesserungen an Spinnmaschinen. Dd. 27. Mai 1851.

Dem Alfred Newton im Chancery-lane: auf Verbesserungen im Verkohlen der Steinkohlen zur Leuchtgasbereitung, Dd. 27. Mai 1851.

Dem Archibald Slate in Worcester: auf Verbesserungen an Dampfmaschinen und ihren Kesseln, ferner an den Canälen und Ventilen zum Eintritt und Austritt des Dampfs. Dd. 27. Mai 1851.

Dem John Empson in Birmingham: auf Verbesserungen in der Fabrication von Knöpfen. Dd. 27. Mai 1851.

Dem John Harrison in Blackburn, Laneashire: auf Verbesserungen in der Fabrication von Gespinnsten und in der Vorbereitung des Garns zum Weben. Dd. 27. Mai 1851.

(Aus dem Repertory of Patent-Inventions, Juni 1851.)

Schmiedeisen ohne Einsetzen mit einer sehr dünnen aber sehr harten Stahlschichte zu versehen.

Der mit einer Stahlschichte zu überziehende Schmiedeisenstab wird gleichzeitig mit einem Stück Gußeisen von beliebiger Form in einem und demselbem Feuer weißglühend gemacht, das zu härtende Stück mit dem weißglühenden Gußeisen schnell bestrichen und hierauf abgekühlt; das Schmiedeisen bekommt dadurch eine dünne aber sehr harte Stahlschichte, die von den härtesten Feilen nicht angegriffen wird. Mittheiler dieses hatte Gelegenheit, dieses Verfahren schon vor längerer Zeit in Coblenz zu sehen. Carl Kohn. (Notizen- und Intelligenzblatt des österr. Ingenieur-Vereines, 1851 Nr. 4.)

Löcher verschiedener Größe und Form in glasharte, bis zu 2 Linien dicke Stahlscheiben oder Blätter, ohne selbe auszuglühen, leicht hineinzubringen.

Die harten Stahlblätter oder Scheiben werden an der zu lochenden Stelle mit Aetzgrund überzogen und mit verdünnter Salpetersäure bis auf eine Tiefe von ¼ Linie geätzt, was in wenigen Minuten geschieht, und sodann mit einer dem Loch entsprechenden Stanze auf einem Locheisen schnell durchgeschlagen. Der Bruch wird ganz rein und niemals zackig; selbst Schneidezähne der verschiedenartigsten Form wurden auf diese Art in harte Blätter durchgestanzt, ohne daß ein Mißlingen vorgekommen wäre. Dieses Verfahren wurde von Werkzeugmachern in Genf angewendet.

(A. a. O.)

Centrifugal-Blei-Schrot.

Wird eine horizontale Scheibe, welche auf eine verticale Spindel befestigt, und mit einer siebartig, von beliebiger Feinheit, durchlöcherten aufrechten Seitenwand aus Messingblech versehen ist, mit einer Randgeschwindigkeit von 1000 Fuß per Minute gedreht, und geschmolzene Bleischrot-Legirung auf dieselbe gegossen, so wird diese durch die Löcher der Seitenwand in regulären, glänzenden, gleichgroßen Kügelchen auf einen um die Scheibe kreisförmig angebrachten Schirm aus Leinwand