Text-Bild-Ansicht Band 121

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von Flachs und Hanf; ferner auf eine Maschinerie zum Anstücken der Treibriemen. Dd. 17. Juli 1851.

Dem John Hick, Ingenieur in Bolton le-Moors, Lancashire: auf Verbesserungen an Dampfkesseln. Dd. 17. Juli 1851.

Dem Thomas Bale, Porzellanfabrikant in Cauldon-place, Grafschaft Stafford: auf eine Methode Gebäude zu verzieren und zu conserviren. Dd. 17. Juli 1851.

Den Mechanikern William Dickinson und Robert Willan in Blackburn, Lancashire: auf Verbesserungen an den Maschinerien zur Fabrication von Geweben. Dd. 17. Juli 1851.

Dem John Mac Nab, Bleicher in Midtownfield, Grafschaft Renfrew: auf Verbesserungen im Strecken (Ausspannen) und Trocknen der Gewebe, und an der dazu dienenden Maschinerie. Dd. 17. Juli 1851.

Dem Arthur Albright, Chemiker in Birmingham: auf Verbesserungen in der Phosphorfabrication. Dd. 17. Juli 1851.

Dem Arthur Field in Lambeth: auf Verbesserungen in der Fabrication von Kerzen, Nachtlichtern und Nachtlampen. Dd. 22. Juli 185l.

Dem Samuel Varley, Ingenieur in Sheffield: auf Verbesserungen im Hemmen und Anhalten der Eisenbahnwagen; ferner eine Methode wornach sich die Conducteure und Locomotivenführer Mittheilungen machen können. Dd. 22. Juli 1851.

Dem Admiral Grafen von Dundonald in Chester-street, Grafschaft Middlesex: auf Verbesserungen in der Construction und Fabrication von Rinnen, Röhren zum Abziehen des Wassers, Wasserbehältern etc.; ferner auf die Anfertigung von Säulen, Pfeilern, Capitalen, Postamenten, Vasen etc. aus einer bisher dazu nicht benutzten Substanz. Dd. 22. Juli 1851.

Dem James Chance in Birmingham: auf ihm mitgetheilte Verbesserungen in der Glasfabrication. Dd. 28. Juli 1851.

Dem Richard Lloyd, Ingenieur in Paris: auf Verbesserungen an Dampfmaschinen und im Erhitzen des Dampfs. Dd. 28. Juli 1851.

(Aus dem Repertory of Patent-Inventions, Juli und August 1851.)

Die elektromagnetische Locomotive von Prof. Page.

Ich habe mit meiner elektromagnetischen Locomotive unlängst eine Probefahrt gemacht, welche sehr günstig ausfiel, besonders wenn man berücksichtigt, daß ich dabei nur die Hälfte (oder sogar weniger) von der Kraft verwenden konnte, welche die Maschine und die Batterie zu liefern vermögen. Jede Maschine, nach meiner stationären Maschine berechnet, sollte nach der niedrigsten Schätzung 12 Pferdekräfte geben, was für die Locomotive 24 Pferdekräfte betragen würde. Die wirkliche Kraft war ich nicht im Stande zu bestimmen, aber nach folgenden Daten läßt sie sich annähernd schätzen. Die Locomotive wiegt mit der voll geladenen Batterie 10½ Tonnen, mit den sieben Personen welche die Fahrt nach und von Bladensburg mitmachten, stieg das Gewicht auf 11 Tonnen. Unter den günstigsten Umständen sind acht Pfund erforderlich um eine Tonne auf einer vollkommenen horizontalen Eisenbahn fortzuschaffen, und sieben Pfund werden eine Tonne kaum in Bewegung erhalten. Je größer der Reibungswiderstand der Räder ist. eine desto größere Last kann die Maschine fortziehen; dieser Widerstand läßt sich aber nur durch Versuche in jedem Fall genau bestimmen. Meine magnetische Maschine, die erste ihrer Art welche je construirt wurde, ist noch unvollkommen, und da alle ihre Theile neu sind, so lauft sie sehr hart. Wir wollen annehmen, daß 200 Pfund (was unter ihrer wirklichen Kraft ist) erforderlich seyen, um sie auf einer horizontalen Bahnstrecke in Bewegung zu erhalten. Eine Pferdekraft ist nach der gewöhnlichen Annahme 150 Pfd. in der Stunde 2½ engl. Meilen weit gezogen oder 375 Pfd. in der Stunde eine Meile weit gezogen. Nehmen wir die Geschwindigkeit der magnetischen Locomotive zu 15 engl. Meilen per Stunde auf horizontaler Bahn an (sie betrug in der That mehr) und ihre Zugkraft zu 200 Pfd., so haben wir 375 Pfd. 1 Meile weit in der Stunde gezogen für eine Pferdekraft, und 200 Pfd. 15 Meilen weit in der Stunde gezogen