Text-Bild-Ansicht Band 130

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dar. a, a ist der Behälter, worin das rotirende ventilatorähnliche Rad b angeordnet ist. Dieses Rad ist an eine Achse c befestigt, welche in einer Stopfbüchse d und einem Lager d* läuft und eine Treibrolle e enthält. Ein an das Gehäuse a befestigter Träger e* trägt das Lager d* und läßt sich nebst dem Lager leicht abnehmen, wenn die Achse losgemacht werden soll. Die Achse c ist mit einem Hals versehen, gegen welchen das Rad b befestigt wird, und eine abnehmbare Metallbürste verschließt das innere Ende der Stopfbüchse. Wenn daher die Achse herausgezogen wird, so nimmt sie diese Bürste und den Theil d der Stopfbüchse nebst Liederung mit sich. Das Gehäuse a ist aus einem Guß, an der einen Seite mit einer Einfahrt (Mannloch) f und an dem oberen Ende mit einer Einfahrt g versehen. Nach Hinwegnahme der diese Oeffnungen verschließenden Deckel ist derjenige Theil des Gehäuses, in welchen das Rad b zu liegen kommt, zugänglich. Durch die Einfahrt g läßt sich das Rad in das Gehäuse schieben, um an die Achse c befestigt zu werden. Zu beiden Seiten des Rades befinden sich die Canäle h, h und an die unteren Enden des Gehäuses sind die gebogenen Röhren i, i geschraubt. Letztere fassen eine Saugröhre k zwischen sich, welche sich in ihren Lagern bogenförmig bewegen läßt, damit sie nach den verschiedenen Höhen des Wasserspiegels gestellt werden kann, ohne daß eine besondere Adjustirung der Pumpe erforderlich ist. Wird nun die Pumpe auf die übliche Weise in Gang gesetzt, so strömt das Wasser die Saugröhre hinauf, theilt sich bei den Röhren i, i in zwei Ströme und tritt von beiden Seiten in das Rad. Bei l wird das Wasser aus dem Gehäuse getrieben.

LXXXIII. Ueber den Ventilator oder die Wettermaschine des Hrn. Fabry; Bericht von Hrn. Callon.

Aus dem Bulletin de la Société d'Encouragement, Juli 1853, S. 397.

Mit Abbildungen auf Tab. V.

In einer ausgedehnten Grube, besonders in einer Steinkohlengrube, in welcher sich mehr oder weniger brennbare Gase oder schlagende Wetter entwickeln, kann die Erneuerung der Luft, sowohl durch bloße Diffusion, als durch Strömungen die auf natürliche Weise durch verschiedene Tageöffnungen