Text-Bild-Ansicht Band 130

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E, Theil der Röhre welche das Gas aus einem vorhergehenden Apparat in die Flüssigkeit des folgenden centralen Gefäßes leitet.

F, anderer Theil der Röhre welche das überschüssige Gas aus dem mittlern Gefäß in dasjenige des folgenden Apparats leitet.

Fig. 2, horizontaler Durchschnitt eines Letoret'schen Apparats, nach ab in Fig. 1.

Fig. 3, die Sicherheitsröhre für diese Apparate, besonders dargestellt.

Fig. 4, Anordnung eines Letoret'schen Apparats zum Bereiten von Wasserstoffgas.

Fig. 5, Anordnung eines solchen Apparats zur Darstellung der Bicarbonate von Kali, Natron oder Ammoniak.

Fig. 6, Anordnung des Apparats zur Darstellung flüssigen Ammoniaks.

CIII. Ueber die Löslichkeit des Quarzes in Zuckerwasser; von A. Petzholdt.

Aus dem Journal für praktische Chemie, 1853, Nr. 22.

Unter dem Titel: „Ueber die Zusammensetzung der löslichen Bestandtheile, welche das Wasser der Ackererde entzieht“ haben die HHrn. F. Verdeil und Risler im Agriculteur-praticien, Novbr. 1852, S. 37 (polytechn. Journal Bd. CXXVII S. 388) eine Abhandlung veröffentlicht, in welcher manches sehr Befremdende enthalten ist. Ohne mich jetzt auf eine weitere Kritik des ganzen Inhaltes dieser Abhandlung einzulassen, beschränke ich mich in diesem Augenblick nur auf den einen von den genannten Herren beregten Umstand daß sich Kieselerde in Zuckerwasser lösen solle.

Es heißt nämlich mit Rücksicht auf die organische Substanz, welche im Bodenextract im Mittel zu 50 Procent (?) enthalten gewesen seyn soll, daß das Studium dieser organischen Substanz ergeben habe, daß es ein Körper sey, der alle Eigenschaften eines neutralen Körpers organischen Ursprungs besitze, ähnlich dem Zucker, Dextrin, Mannit u.s.w. Dieser organischen Substanz wird die Fähigkeit zugeschrieben, Kieselerde, kohlensauren Kalk, Eisenoxyd u.s.w. in destillirtem Wasser löslich zu machen,