Text-Bild-Ansicht Band 159

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  • als die Kohlen-Zinkkette, allein selbe sind durchgehends weniger constant.
  • 2) Beim Kohlen-Zinkelemente zeigt sich meist bald nach Schluß der Kette eine Abnahme der Stromstärke, der jedoch in kurzer Frist eine rasche Zunahme folgt. Dieser Rückgang scheint von der Concentration der in den Erregungszellen befindlichen Flüssigkeiten unabhängig zu seyn und beim Eisen-Zinkelemente viel seltener einzutreten.
  • 3) Das Maximum der Stromstärke wird beim Kohlen-Zinkelemente viel später als bei Callan's Kette erreicht.
  • 4) Die stärkste Erhitzung der Erregungs-Flüssigkeiten liefert die Kohlen-Zinkkette bei Verwendung der Salpetersäure von 1,29 Dichte mit 36° C., und einem Gemische von gleichen Raumtheilen Schwefelsäure und doppelt-chromsaurer Kali-Lösung von 1,517 Dichte mit 37°,5. Bei der Eisen-Zinkkette tritt die höchste Temperatur ebenfalls für die letztgenannte Mischung mit 55°,25 ein. Im Durchschnitte sind die Erhitzungen bei Anwendung des Kohlen-Zinkelementes weit geringer als beim Eisen-Zinkelemente.
  • 5) Während das Temperatur-Maximum bei der Kohlen-Zinkkette meist erst einige Stunden nach dem Stromstärke-Maximum eintritt, sind beim Callan'schen Elemente beide Maxima nahe zusammenfallend.
  • 6) Nach längerer Unterbrechung des Stromes und abermaligem Schluß der Kette zeigt sich meist eine beträchtliche Zunahme der Stromstärke, worauf alsbald die normale Abnahme letzterer folgt.

LXXIX. Ueber den Nutzeffect und die Construction von Oefen für metallurgische und technische Zwecke; von C. Schinz.

(Schluß von S. 209 des vorhergehenden Heftes.)

Mit Abbildungen auf Tab. IV.

Für die Praxis weit wichtiger wäre eine genaue Kenntniß der Leitungsfähigkeit der zu schmelzenden oder zu erhitzenden Körper, da diese eigentlich die Zeit bedingt, in welcher der gewünschte Effect erreicht werden kann.

Leider sind unsere Erfahrungen noch zu mangelhaft, um diese Effecte aus der Leitungsfähigkeit jener Körper a priori berechnen zu können,