Text-Bild-Ansicht Band 178

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Mittelst derselben Schraube ist die Feder R mit dem Contactringe n' in metallische Verbindung gebracht, während eine bei t an der Scheibe P angeschraubte Contactfeder q so befestigt ist, daß sie während der Rotation der Welle N beständig gegen den Contact n' streifen muß. Auf der festen Commutatorscheibe P finden wir nun die messingenen Lamellen oder Contactstücke a¹, a² ... a⁸ welche in diese eingelassen, und die einzeln durch Leitungsdrähte mit den Enden der äußeren Spiralen Aa von A¹, A²... A⁸ der Ordnung nach verbunden sind. Von der Befestigungsstelle t der Contactfeder q aus führt ein Draht w zu einem, z.B. dem positiven Pole der Batterie, während der andere, also hier der negative Pol der letzteren mit der isolirten Metalllamelle u in Verbindung gebracht ist, an welcher die Drahtenden b¹, b²... b⁸ der inneren Spiralen der Elektromagnete sich vereinigen müssen. Ist nun die Feder R in der Weise angeordnet, daß ihr freies Ende v beständig, nämlich während der Umdrehung der Welle N mit zweien auf einander folgenden Contacten z.B. a⁸ und a⁷, a⁷ und a⁶ etc. in metallische Berührung kommen kann, so wird der Strom immer durch die Spirale eines der Elektromagneten Aa, Ab gehen müssen, wenn der Contact v von einem der Contactstücke a auf den nächstfolgenden übergeht, da er hierbei von w aus den Weg über q, R, v, a nach dem Ende einer der äußeren Spiralen nehmen, durch die Spiralen von Aa, Ab gehen und bei u wieder, zur Batterie zurückkehren kann; in dem nächsten Momente aber, wo die Contactfeder R mit ihrem Ende v gleichzeitig zwei auf einander folgende Contacte a, metallisch berührt, muß sich offenbar an dieser Stelle der Strom theilen, um gleichzeitig durch die Spiralen der beiden auf einander folgenden Elektromagnete zu gehen. So wird bei der in Fig. 18 angenommenen Lage der Contactfeder R der Strom durch die Spiralen von A⁸ und A⁷ gleichzeitig gehen müssen, es werden daher die Anker B⁸ und B⁷ auch gleichzeitig zur Anziehung gelangt seyn; in dem nächsten Momente aber, etwa bei 1/16 Umdrehung der Welle N, ist die Kette für den Elektromagneten A⁸ unterbrochen, für den Elektromagneten A⁷ aber noch hergestellt; bei weiterem Fortschritte der drehenden Bewegung und das gleiche Intervall berührt das Ende v gleichzeitig die Contactstücke a⁷ und a⁶ , und der Strom geht also durch die Spiralen von A⁷ und A⁶ , so daß folglich der Anker B⁷ noch von den Polflächen angezogen bleibt, während der Anker B⁶ gleichzeitig zur Anziehung kommt. Die Commutation soll nun in der nächstfolgenden Phase so bewirkt werden, daß der Strom für A⁷ unterbrochen wird, also der Anker B⁷ zurückgehen kann, während der Strom für A⁶ noch hergestellt, also auch der Anker B⁶ in der Anziehungslage verbleibt; diese Vorgänge sollen