Text-Bild-Ansicht Band 182

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geben kann. Dieses wird vermittelst eines Trittes hervorgebracht, welcher (in Verbindung mit einer Schaukelbewegung) eine gleitende Bewegung anzunehmen vermag und durch einen Hebel auf den Schieber, welcher den Dampf unter den Kolben läßt, wirkt. Die Geschwindigkeit des Kolbens wird durch das Zulassen des Dampfes und die Stärke des Schlages wird durch die Schaukelbewegung des Trittes regulirt.

Fig. 1 ist die Vorderansicht des Dampfhammers und Fig. 2 eine Seitenansicht desselben; Fig. 3 ist ein Verticaldurchschnitt des Cylinders und der Schieberkästen in größerem Maaßstabe, und Fig. 4 ist ein Grundriß des Dampfhammers.

A ist ein verschiebbares Gewicht auf dem oberen Ende der Kolbenstange, welches durch die Feder B, die auf dem Bund C sitzt und eine Frictionsrolle D hat, getragen wird; ein Arm E, an welchem, um eine Achse drehbar, ein Kniehebel F befestigt ist, sitzt auch an C fest. Der eine Arm dieses Hebels ist durch zwei Stangen mit dem Gewicht A verbunden, während an dem anderen Arme ein Klotz befestigt ist, der an dem Arm des Hebels H gleiten kann. Dieser Hebel H ist um eine Achse, welche auf dem Cylinder befestigt ist, drehbar und greift mit seinem zweiten Arme an die Schieberstange I. Es ist aus den Zeichnungen zu ersehen, daß der Hammer J, der Kolben K und die Kolbenstange L wie gewöhnlich aus einem Stück sind, und daß das Gewicht A und der Hebel F mit diesen Theilen auf und ab bewegt werden; es ist aber auch einleuchtend, daß bei dem Herabfallen des Hammers, wenn derselbe auf den Amboß oder das zu bearbeitende Metall stoßt, diese Bewegung plötzlich aufhört, während das Gewicht A nun ein hinreichendes Trägheitsmoment hat, um die Kraft der Feder B zu überwinden und den Hebel F zu bewegen. Letzterer wirkt auf den Hebel H, der den Schieber mittelst der Schieberstange I dadurch in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung bringt. Der Dampfeintritt über dem Kolben ist nun geschlossen, des Austritt geöffnet, und der unter dem Kolben befindliche Dampf kann jetzt den Hammer heben. Nähert sich nun der Kolben dem oberen Theile des Cylinders, so kommt auch die Frictionsrolle D an das obere Ende des Hebels H (welcher sich in der punktirten Stellung befindet) und wirkt auf denselben, wodurch der Dampfeintritt über dem Kolben geöffnet und ein neuer Schlag hervorgebracht wird.

Wir gehen nun auf den zweiten Theil der Erfindung über. M ist ein Tritt, der sich um eine an einem verschiebbaren Rahmen N befindliche Achse dreht. Dieser Tritt ist durch einen Hebel O mit dem einen Ende einer oscillirenden Welle P verbunden, an deren anderen Ende sich der Hebel Q befindet, der durch eine Stange R mit dem Hebel S zusammenhängt;