Text-Bild-Ansicht Band 187

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etwas kleinere Rolle c auf der Achse des Bolzens r sitzt, während die größere Rolle d durch einen besonderen Stift unmittelbar vor der ersteren festgehalten wird. Zwischen diese beiden Rollen c und d legen sich die umgebogenen Enden der beiden bei i und k (Fig. 28) befestigten flachen Federn g und h (Fig. 30). Endlich ist mit dem vorderen Ende einer der beiden ovalen Scheiben e oder f eine Spiralfeder m (Fig. 29) in Verbindung gebracht, deren anderes Ende an einem in den Federkasten a eingeschraubten Bolzen l festsitzt.

Dieser Apparat wirkt in folgender Weise: Wenn die Thür aus ihrer Ruhelage entfernt wird, so drückt die große Rolle d gegen diejenige flache Feder, welche in der Richtung liegt, wornach hin die Thür geöffnet wird, während die kleine Rolle c in ähnlicher Weise auf die andere flache Feder wirkt. Ferner wird auch die Spiralfeder m angespannt werden, weil die Platten e und f, welche mit dem Bolzen r fest verbunden sind, ebenfalls in Bewegung gesetzt, resp. aus ihrer Ruhelage entfernt wurden. Wenn der Druck gegen die Thür wieder aufhört, so suchen sämmtliche drei angespannte Federn in ihre Ruhelage zurückzukehren, wodurch sich die Thür von selbst wieder schließt. Wenn man es vorziehen sollte die beiden Rollen c und d von gleichem Durchmesser zu machen, so müßten die beiden Federn g und h parallel mit einander laufen.

Die in der Zeichnung (Fig. 28) hinter den flachen Federn liegenden Klötzchen n und o bestehen aus Kautschuk und sollen lediglich dazu dienen, den etwa beim Schließen der Thür in den Federn vorkommenden Schwingungen zu begegnen.

IX. Barbary's Gasdruckregulator.

Mit einer Abbildung auf Tab. I.

Der in Armengaud's Génie industriel, September 1867, S. 141 veröffentlichte Gasdruckregulator von Barbary in Chateauroux besteht, wie Fig. 13 zeigt, aus einem cylindrischen, durch einen Deckel A' geschlossenen Behälter A mit zwei concentrischen Röhren B und C; durch die Röhre B gelangt das Gas in den Apparat und in der Röhre C strömt es unter dem bestimmten Drucke ab. Die Glocke D, welche beide Röhren bedeckt, trägt mittelst der Stange t das Regulirventil v; besonders