Text-Bild-Ansicht Band 187

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sich leicht durch die Loupe überzeugen kann. Vor ähnlichen Fabricaten schützt die vieltausendfache Kontrolle, der sie als Werthpapiere im Verkehr beständig ausgesetzt sind, da sie Jeder leicht durch irgend einen an einer bestimmten Stelle befindlichen Krystallabdruck, als Kennzeichen ihrer Aechtheit, zu prüfen vermag. Auch durch das Buchdruckverfahren lassen sich gleiche Fabricate herstellen, wenn man sich von dem erwähnten Krystallisationssteine mittelst einer Masse aus Wachs, Terpenthin, Stearin und Graphit einen Abdruck macht und sich damit auf galvanoplastischem Wege eine Kupferdruckplatte fertigt, mit welcher dann beliebige Mengen von Abdrücken hergestellt werden können.

Der erwähnte Dextringummischleim wird bereitet, indem man 4 Loth Dextringummi mit 12 Loth kaltem Wasser übergießt, durch Umrühren die Auflösung befördert und das im käuflichen Dextrin stets vorhandene unlösliche Stärkegummi sich absetzen läßt, oder die Lösung durch Flanell filtrirt und nur die klare Flüssigkeit verwendet.

 Miscellen.

Die amerikanische Zinkenschneidmaschine.

Als die Pariser Weltausstellung des vorigen Jahres ziemlich zu Ende ging, tauchte in derselben eine Maschine aus Amerika aus, welche unter dem technischen Publicum große Sensation machte. Es war dieß die Armstrong'sche Zinkenschneidmaschine, welche bei staunenswerther Einfachheit, durch sinnreiche Anwendung kreisförmiger rotirender Sägen das bisher immer noch bestandene Problem zweckmäßiger, schneller und billiger Herstellung der Zinken für Kisten- und Möbelfabrication etc. in wahrhaft überraschender Weise gelöst hat.

Die Maschine stellt die Zinken, sowie die Zinkenschlitze (auch die sogenannten verdeckten Zinken) in jeder beliebigen Theilung und Stärke bis zu 1 Zoll, mit so großer Schnelligkeit und mathematischer Genauigkeit her, daß man wirklich mit einem Male die nur irgend denkbare Vollendung der Ausführung erreicht hat; sie ist dabei höchst einfach in der Construction, von einem Manne mit Leichtigkeit zu bedienen und kann je nach Umständen mit Elementarkraft oder von Hand betrieben werden.

Wie wir nun hören, hat die renommirte Maschinenfabrik von Richard Hartmann in Chemnitz die Exploitation der Patente für ganz Deutschland und Oesterreich übernommen, und werden die ersten Maschinen in den bedeutend erweiterten Werkstätten gedachten Etablissements für Werkzeugbau bereits montirt.

C. L.

Wir verweisen auf die Beschreibung der besprochenen Maschine S. 185 in diesem Heft und bemerken berichtigend, daß der Erfinder derselben der Amerikaner Davenport und Armstrong der Patentträger ist.

Die Redaction.

Neue Kratzenwalzen mit fabricirter Holzmasse, von L. Ph. Hemmer, Maschinenfabrikant in Aachen.

Durch die von Hemmer zusammengesetzte Masse zu den Belägen der Kratzenwalzen ist den bisherigen Uebelständen, welche hölzernen, metallenen und Gypswalzen