Text-Bild-Ansicht Band 199

Bild:
<< vorherige Seite

Rohrverbindung construirt, welche die nachstehende Skizze im Schnitt darstellt.

Textabbildung Bd. 199, S. 364

Die beiden zu verbindenden Rohrenden stoßen stumpf zusammen, und über dieselben wird ein Kautschukmuff geschoben, welcher als aus zwei Dichtungsstulpen zusammengesetzt gedacht werden kann, wie dieß aus dem Schnitt leicht zu entnehmen ist. Die Verbindungsstelle kann noch durch eine umgelegte Metallbüchse geschützt werden.

Die durchfließende Flüssigkeit drückt auch die auf den Rohrenden liegenden Stulpen fest an, und diese dichten bei einem bis zu einer gewissen Grenze steigenden Druck um so besser.

XCVII. Glühofen für hämmerbares Gußeisen, von John Tenwick in Grantham.

Nach dem Engineer, December 1870, S. 372 und Engineer, December 1870, S. 473.

Mit Abbildungen auf Tab. X.

Bei der Darstellung von hämmerbarem Gußeisen müssen die Glühöfen vor jedem neuen Einsetzen wieder abkühlen, wodurch nicht allein ein großer Brennmaterialaufwand, sondern auch ein bedeutender Zeitverlust entsteht. Um diesen Uebelständen zu begegnen, hat Tenwick schon vor einiger Zeit in den Eisenwerken von Hornsby und Söhnen zu Grantham einen Glühofen nach dem Princip der Rundöfen errichtet, wie solche in anderen Industriezweigen mit Erfolg eingeführt worden sind.

Der kreisrunde Herd, auf welchem die Glühbüchsen aufgestellt werden, besteht aus mehreren einzelnen Wagensectoren, die insgesammt auf einer Drehscheibe ruhen. Diese Sectoren laufen mittelst Rädern auf Schienen, welche zu und vom Ofen führen und auf der Drehscheibe selbst ihre Fortsetzung finden. Die Rostfeuerungen befinden sich auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Ofens.

Wenn auch die Resultate mit Tenwick's Glühofen noch Einiges