Text-Bild-Ansicht Band 203

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Wird nun von der Maschinenwelle durch einen über die Scheibe W gelegten Riemen die Achse b mit dem Flügelrad g gedreht, so setzt letzteres die in der Trommel A enthaltene Flüssigkeit und in Folge deren Wirkung gegen die Rippen a auch die Trommel selbst nach derselben Richtung in Bewegung.

Die Folge davon ist, daß das Getriebe m den Zahnsector in Gang bringt, wodurch eine entsprechende Stellung des Dampfventiles t, u erzielt wird. Je größer die Maschinengeschwindigkeit, desto weiter wird die Trommel A, die Achse c, der Sector n gedreht, beziehentlich das Dampfventil abgesperrt. Beim Nachlassen der Geschwindigkeit vermag das Gewicht l die Trommel etc. zurückzuführen.

Dieß wird genügen, um die Abänderungen dieses Regulators zu erklären, welcher in den Vereinigten Staaten Amerika's eine ziemliche Verbreitung erlangt haben soll.

III. Wöhrmann's Dampfrohrverbindung.

Nach Engineering, November 1871, S. 328.

Mit einer Abbildung auf Tab. I.

In Fig. 17 ist eine Rohrverbindung dargestellt, welche von Wöhrmann und Sohn bei der Dampfleitung für die Rammmaschinen beim Hafenbau in Mühlgraben bei Riga (Rußland) eingeführt wurde.

Bei dieser Rohrkuppelung werden die Dichtungsflächen durch den Dampfdruck fester gegeneinander gedrückt, d.h. die schräge Flanschenseite a gegen den Verbindungsring r angelegt.

Im Uebrigen ist die Einrichtung aus der Abbildung zu erkennen.

IV. Weberschütze mit Schußwächter; mitgetheilt von Johann Zeman, Docent in Prag.

Mit Abbildungen auf Tab. I.

Bekanntlich haben die Gabelschuhwächter bei mechanischen Webstühlen die Aufgabe, die Bewegung des Stuhles selbstthätig abzustellen, im Falle