Text-Bild-Ansicht Band 206

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abhängig ist. Um den Apparat, welcher bei A an die Dampfleitung geschraubt wird, für den Gebrauch herzurichten, läßt man erst den Dampf hindurchblasen, damit die Röhre B die Temperatur desselben annimmt. Ist dieses geschehen, so schraubt man das Ventil D dicht gegen die untere Mündung dieser Röhre und sichert durch die Stellmutter G die Lage des Ventiles. Wenn sich nun das Condensationswasser in der Röhre B ansammelt, so kühlt diese sich ab, zieht sich zusammen und läßt das Wasser zwischen ihrem unteren Ende und dem Ventil D entweichen. Nach Entfernung des Wassers kommt der heiße Dampf mit der Röhre B in Berührung, und dehnt dieselbe aus, so daß das untere Ende derselben wieder gegen das Ventil angepreßt und der Verschluß bewerkstelligt wird.

XLIII. Mirchin's Röhrenkessel.

Nach Engineering, September 1872, S. 228.

Mit einer Abbildung auf Tab. V.

Der Röhrenkessel, welchen sich Ed. Mirchin in London jüngst patentiren ließ, besteht, wie aus der Skizze in Fig. 5 sofort zu ersehen ist, aus Elementen von Röhren, welche unter einander in Verbindung stehen, aber abwechselnd schief gelegt sind. Es wird dadurch eine continuirliche Circulation des Kesselwassers von der untersten Röhre bis zum höchsten Punkte, wo die Dampfentnahme stattfindet, und von da zurück angestrebt.

Der Dampf wird durch ein Uebersteigrohr in die Dampfleitung abgeführt.

XLIV. Everitt's Siederöhren für Locomotivkessel etc.

Nach Engineering, September 1872, S. 228.

Mit einer Abbildung auf Tab. V.

Da das der Feuerbüchse zugekehrte Ende der Siederöhren bei Locomotivkesseln etc. dem Einflusse der Verbrennungsgase unmittelbar ausgesetzt ist, so hat W. Ed. Everitt in Birmingham, um die Siederöhren