Text-Bild-Ansicht Band 210

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Letzteres ist mit dem genannten Bolzen concentrisch. Indem man nun diese Schraube mittelst eines in das viereckige Loch derselben passenden Schlüssels in Umdrehung setzt, ist man im Stande, den Arm G, an dessen Ende der Schneidstahl befestigt ist, in jeden beliebigen Winkel zu stellen. Gegen sein äußeres Ende hin erweitert sich der gabelförmige Kopf F etwas conisch; er ist mit einem gleichfalls conischen Ring oder Muff E umgeben, der auf einem zweiten den cylindrischen Theil des Kopfes umschließenden Muff C ruht. Letzterer liegt auf einer Mutter B, welche auf ein an das Kopfende geschnittenes Gewinde geschraubt ist. Beim Anziehen der Mutter wird der conische Muff durch Vermittlung des Ringes C nach außen gepreßt, wodurch die beiden etwas elastischen Kopfhälften einander genähert werden, so daß sie den Arm G fest einklemmen.

Das in Rede stehende Bohrzeug wird von dem Erfinder und Patentinhaber van Haagen in Philadelphia in folgenden Dimensionen angefertigt.

Nr. 1 bohrt Löcher von 1 7/8 Zoll bis 16 Zoll
Nr. 2 „ „ „ 1 3/4 „ „ 13 „
Nr. 3 „ „ „ 1 1/2 „ „ 11 „
Nr. 4 „ „ „ 1 3/16 „ „ 8 „
Nr. 5 „ „ „ 1 „ „ 6 „

LXVIII. Bohrkopf mit selbstthätiger Einklemmung.

Aus dem Scientific American, October 1873, S. 211.

Mit Abbildungen auf Tab. VII.

Die Figuren 9, 10 und 11 stellen einen sinnreichen Apparat mit selbstthätiger Klemmvorrichtung dar, welche jeden Bohrer innerhalb des Wirkungskreises ihrer Backen vollkommen festhält, und zwar ohne weitere Bemühungen seitens des Arbeiters.

Sämmtliche Constructionstheile dieser auf der Wiener Weltausstellung exponirten Vorrichtung bestehen aus geschmiedetem Stahl, mit Ausnahme der Backen, zu welchen der beste und auf das Sorgfältigste gehärtete Gußstahl genommen wird. Die Kapsel A (Fig. 9 und 10), welche die wirksamen Theile enthält, ist innen mit einer Schulter versehen, die mit der Vorderfläche der Schnecke B in einer Ebene liegt. Gegen diese Schulter wird die an ihrem Umfange schwach conische Scheibe