Text-Bild-Ansicht Band 215

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den Gleitrollen verschieden ausfällt. Der Stand der Rollen wird so gewählt, daß das armförmig gebogene Ende der Hebestangen bequem unter das auf der Hüttensohle h liegende und zu hebende Eisen p packt. Bei weiterer Drehung der Kurbeln b wird alsdann das Eisen gehoben.

Die am Ende der Bank i, auf welche die Schiene gehoben werden soll, befindlichen Fallscharniere k, k werden durch die gehobene Schiene aufwärts gedreht, fallen aber bei fernerer Hebung der Schiene in ihre frühere Lage zurück. Hierauf senkt sich die Schiene wieder und wird ganz sanft auf die Scharnierhebel k aufgesetzt. Das Heben ist vollendet. Das horizontale Fortschieben auf der Bank i kann alsdann durch schwache Kräfte, von Knaben oder älteren Leuten besorgt werden.

Die Maschine eignet sich besonders zum Heben regelmäßiger Eisenstäbe bis zu Höhen von 2,0 bis 2,5, unter besonderen örtlichen Verhältnissen auch bis zu 3,0 Meter.

Nachdem sich diese Einrichtung durch geringe Herstellung- (etwa 900 Mark) und Unterhaltungskosten und durch ihre Einfachheit schon längere Zeit bewährt hat, kann dieselbe in dieser oder in ähnlicher Form wohl empfohlen werden. (Aus der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure, 1874 S. 744.)

Verbesserte Schlauchkuppelung.

Mit Abbildungen auf Taf. III [c/4].

Um das Zurückgleiten der Verbindungsmutter bei Schlauchkuppelungen zu verhüten, was ein rasches Verderben des Schlauchendes zur Folge haben soll(?), hat nach einer Notiz im Journal of the Franklin Institute, November 1874 S. 370 R. Grimshaw die in Fig. 13 skizzirte Anordnung getroffen – nämlich die Mutter in einem eingedrehten Hals a des Schlauchstückes eingelassen.

Um eine sehr billige Herstellung dieser Verbindung zu erzielen, wird die Ringnuth a des vorher gegossenen Schlauchhalses sauber gereinigt, eventuell auch ausgedreht. Dieselbe wird alsdann mit Graphitfarbe bestrichen und die Mutter unmittelbar um den Schlauchhals umgegossen, indem man letzteren in die Gußform der Mutter einlegt. Wegen der Graphitschicht bleiben beide Theile getrennt, und durch einiges Hin- und Herdrehen der Mutter erzielt man bald ein leichtes Spiel derselben.