Text-Bild-Ansicht Band 217

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wohl etwas leichter herstellen und gestattet durch zweckmäßige Gestaltung des Ventilkörpers, sowie entsprechende Aushöhlung des das Ventil umhüllenden Rohrstückes alle Stöße oder unregelmäßigen Bewegungen der durchgehenden Flüssigkeit möglichst zu vermeiden.

Walzwerk für Schraubenmuttern.

Mit einer Abbildung auf Taf. VI [c.d/1].

Schon im J. 1837 wurde von Griffith und Evers (1838 69 275) ein Walzwerk patentirt zur Erzeugung sechskantiger Schraubenmuttern aus Flacheisen, welche nachher durch Abschneiden von einander getrennt und einzeln gelocht werden mußten. Der Umfang der beiden Walzen wurde mit gleichförmigen Erhöhungen versehen, welche regelmäßig zusammentrafen und die durchgehende rothwarme Flachschiene mit regelmäßigen Einkerbungen versahen.

Eine Modification dieses Walzwerkes wird nun von Taylor und Comp. in Birmingham ausgeführt (Engineering, April 1875 S. 281). Wie aus der Durchschnittsskizze in Figur 10 zu entnehmen ist, trägt nur ein Theil des Umfanges der Walzen die zum Pressen der rohen Schraubenmuttern erforderlichen Erhöhungen, während der übrige Theil auf einen schwächeren Durchmesser abgesetzt ist. Die Flachschiene wird an dem einen Ende angewärmt und durch den Arbeiter zwischen die Walzen eingeführt in dem Augenblicke, in welchem die ersten Erhöhungen der Walzen zusammentreffen. Wenn dann die abgesetzten Flächen der Walzen zusammenkommen, zieht der Arbeiter die Schiene zurück und bringt eine andere vorgewärmte Schiene in das Walzwerk. Dasselbe ist mit Kalibern für verschiedene Dicken der Schraubenmuttern versehen.

Brunton's Abdrehapparat für Schleifsteine.

Mit einer Abbildung auf Taf. VI [b/4].

Zum Abdrehen abgenützter Schleifsteine, wie solche in größeren Werkstätten allgemein gebräuchlich sind, liefert die Firma E. P. Bastin und Comp., Alliance Engineering Works in West Drayton (England), die in Figur 29 im Grundriß dargestellte Vorrichtung, eine unter beiläufig