Text-Bild-Ansicht Band 221

Bild:
<< vorherige Seite

Cylindern eröffnet ist, in dieselbe hineingepreßt wird. Die Wirkungsweise dieses auch für Stabilmaschinen verwendbaren Apparates ist somit ziemlich einfach und absolut sicher; dennoch erfordert derselbe stets die Aufmerksamkeit des Maschinenführers, die oft durch wesentlichere Rücksichten in Anspruch genommen ist; daher glauben wir, daß bei der Anwendung für Locomotiven ein gut construirter selbstthätiger Schmierapparat jedenfalls vorzuziehen ist.

M.

Sicherheitspfropfen für Dampfkessel.

Mit Abbildungen auf Taf. II [c/3].

Die Figuren 3 und 4 stellen nach dem Scientific American, April 1876 S. 246 eine neue von dem Engländer J. Smith erfundene Vorrichtung zum Schutze des Dampfkessels gegen niedern Wasserstand dar. Das kugelförmige Gehäuse wird in die Decke des Feuerungsraumes eingeschraubt, so daß es im Innern von den Heizgasen erfüllt, an der Außenseite vom Kesselwasser umspült wird. Quer durch dasselbe geht ein conisches Rohrstück, welches ebenso wie das Gehäuse aus Metall hergestellt ist, an den in Figur 4 ersichtlichen Stellen jedoch mit leichtflüssigem Metall ausgegossen wird. Dieses schmilzt sofort, wenn die Wassercirculation oberhalb der Feuerplatte aufhört, der Kesseldampf strömt in den Feuerungsraum und löscht das Feuer.

R.

Bergner's Göpel.

Mit Abbildungen auf Taf. II [c.d/3].

Die meist im Freien situirten Göpel sind häufig nicht gegen Verschmutzen geschützt, so daß namentlich die verstaubten oder versandeten Radzähne entweder einer raschen Abnützung oder gar einem Bruch ausgesetzt sind. Diesem Uebelstand ist nun durch einen von W. H. Bergner in Bergedorf bei Hamburg patentirten, recht compendiös angeordneten Göpel abgeholfen, welcher überdies dem an ihm beschäftigten Kutscher oder Arbeiter einen entsprechenden Schutz gegen Beschädigung gewährt.

Den Haupttheil des Göpels bildet nach den Figuren 5 bis 7 das conische Treibrad f, welches glockenförmig geformt ist, damit es den Uebersetzungsrädern h, i und dem Spurlager der verticalen Spindel c