Text-Bild-Ansicht Band 225

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Ueber die Zuverlässigkeit der Federmanometer wird bemerkt, daß bei Gelegenheit der äußeren Revisionen untersucht wurden:

Plattenfeder-Manometer
283
Bourdon-Manometer
171
Summe
454
Davon zeigten falsch 143 47 190
„ „ richtig 140 124 264

Die Abweichungen derselben vom Controlmanometer betrugen:

Plattenfeder-Manometer.
at 0,05 0,1 0,15 0,2 0,25 0,3 0,35 0,4 0,5 0,6 0,7 mehr als
1,0
Summe
+ 6 37 12 26 1 7 4 4 1 2 2 102
8 18 2 6 3 1 1 2 41
Bourdon-Manometer.
+ 3 15 3 1 1 2 4 1 1 1 32
2 7 4 2 15

Ueber die Magnetisirung ellipsoidisch geformter Eisen- und Stahlkörper und die Veränderung des temporären und permanenten Magnetismus.

In einer längern bemerkenswerthen Abhandlung bespricht A. L. Holz (Poggendorff's Annalen, Ergänzungsband 8 S. 354) die Magnetisirungsfunction und die magnetische Reibungsgröße und gelangt auf Grund seiner eingehenden Versuche zu folgender Hypothese: Die Coercitivkraft wird mit der Ausdehnung der gebundenen Krystallflächen oder mit Erweiterung des Innern der Molecüle, wo die elektrische Verschiebung erzeugt wird, verringert, wobei die Centrifugalkraft der Rotationsbewegungen der Aetheratome nach Entfernung der äußeren einwirkenden Kraft kleiner wird, und zwar in dem Maße, wie die Räume sich vermindern, durch welche hindurch die Fortpflanzung der Rotation der Wirbel stattfindet. Eine Deformation der magnetisirten Masse wird von der Centrifugalkraft der magnetischen Wirbel erzeugt.

Trennung von Eisen und Mangan.

A. Funaro (Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft, 1877 S. 1383) empfiehlt die quantitative Trennung von Eisen und Mangan mittels benzoësauren und bernsteinsauren Ammoniums. Werden die zur Fällung anzuwendenden Lösungen der Ammoniumsalze mit den betreffenden Säuren gesättigt, so reißt der Eisenniederschlag kein Mangan mit sich nieder.

Zur Bestimmung des Mangans im Spiegeleisen.

Zu der Angabe von Stöckmann (vgl. S. 108 d. Bd.), daß bei der Trennung des Eisens vom Mangan durch essigsaures Natron bei einmaliger Fällung bis 1 Proc. Mangan beim Eisen bleibe, bemerkt C. Krämer (Zeitschrift für analytische Chemie,