Text-Bild-Ansicht Band 226

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wird nun durch den von unten kommenden Fahrstuhl mittels des Mitnehmers a selbstthätig ausgehoben und so lange offen gehalten, bis der Boden des Fahrstuhles mit dem des Locales in gleicher Höhe liegt; bei der weitern Aufwärtsbewegung des Fahrstuhles fällt die Barriere von selbst in den Haken i zurück.

Der Mitnehmer a bildet ein durch eine Feder c niedergehaltenes Scharnier, welches bei der Abwärtsbewegung des Fahrstuhles über die Barriere d gleitet. Soll deshalb der Fahrstuhl von oben kommend halten, so muß die Barriere zur Freimachung der Schachtöffnung von Hand über die Klinke a gedrückt werden. Wenn der Fahrstuhl dann wieder steigt oder sinkt, fällt die Barriere von selbst nieder, der Fahrschacht wird also wieder selbstthätig abgeschlossen.

Diese Vorrichtung hat sich in der Spinnerei zu Kolbermoor als ganz zweckentsprechend erwiesen; sie ist höchst einfach und läßt sich wohl an jedem bestehenden Aufzug mit ganz unbedeutenden Kosten anbringen.

Gee's verstärkte Triebradzähne.

Mit einer Abbildung.

James Gee in Salford bei Manchester hat in England eine verbesserte Zahnform patentirt, deren Zweck darin besteht, den Zahn an der Wurzel kräftiger zu machen (um 35 Proc. stärker als gewöhnliche Zähne). Zu diesem Behufe wird der einen Zahnflanke eine der gewöhnlich gebräuchlichen Formen gegeben, um möglichst geringe Zahnreibung zu erzielen, die andere Zahnflanke aber zu dieser unsymmetrisch so gewählt, daß der Zahn am Kopfe geschwächt, dafür aber am Fuße, an

Textabbildung Bd. 226, S. 135

der Wurzel, bedeutend verstärkt erscheint. Beide Zahnflanken aber werden so construirt, daß ebensowohl beim Rückwärtsgange als auch beim Vorwärsgange der Räder ein richtiger Eingriff stattfindet. Hierbei treten allerdings beim Rückwärtsgange ungünstigere Abnutzungsverhältnisse ein,