Text-Bild-Ansicht Band 229

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effectiv beträgt also nur 3 Proc. eine Annahme, welche ungewöhnlich ist, die wir aber gleichwohl aus eigenen Studien, welche bei grösseren Maschinen auf 5 Proc. zusätzliche Reibung führten, ganz gut als möglich erachten.

(Schluss folgt.)

Proctor's mechanischer Heizer; von Aders, Preyer und Comp. in Manchester.

Mit Abbildungen auf Tafel 17.

Versuche, welche in England von hervorragenden Ingenieuren gemacht wurden, haben festgestellt, dass ein vorsichtiges, regelmässiges und nach richtigen Principien durch Menschenhand ausgeführtes Auflegen des Brennmaterials die besten Erfolge bei Bedienung von Feuerungen gibt, dass aber bei normalem Arbeiten ein solches vollkommenes Schüren unmöglich ist, wenn man die Kesselwärter nicht häufig wechselt; – die menschlichen Kräfte halten solche Arbeit für die Dauer einfach nicht aus. Es ist daher einleuchtend, dass eine mechanische Vorrichtung von grossem Vortheil wäre, wenn dieselbe, zur Erzielung guter Resultate, die vollkommene Handarbeit möglichst nachzuahmen bezieh. zu ersetzen im Stande ist.

Die meisten der bisherigen selbstthätigen Feuerungen bestehen aus einem vor dem Kessel aufgestellten Fülltrichter, in welchen die Kohle eingeworfen, durch Walzen zerkleinert und zum Rost befördert wird. In der gleichmässigen Vertheilung der Kohle auf dem Roste liegt die Hauptschwierigkeit aller Apparate. Man gab dem Roste eine rotirende oder eine fortschreitende Bewegung, wobei aber – abgesehen von manchen andern Nachtheilen – der wesentliche Uebelstand eintrat, dass nicht selten viele nur halb verbrannte Kohle in die Asche geworfen wurde, also Verluste an Brennmaterial resultirten. In andern Fällen wird das Brennmaterial durch die hin- und hergehende Bewegung, der Roststäbe (vgl. MacDougal, *S. 128 d. Bd.) vorwärts geschoben.

Der vorliegende, von J. Proctor in Burnley construirte Apparat (Englisches Patent Nr. 2047 vom 3. Juni 1875) beruht auf dem wiederholt schon in diesem Journal angeführten Princip, die verkleinerte Kohle mittels Fächer oder Flügel über den Rost auszubreiten (vgl. *1877 225 321). Die nähere Einrichtung des Proctor'schen Heizers ist aus Fig. 1 und 2 Taf. 17 zu ersehen- er besteht aus dem Trichter A, welcher die Kohle für zwei Feuerstellen in grösseren oder kleineren Stücken empfängt; durch grob gezahnte Walzen B werden die grösseren Stücke ein wenig zerkleinert und die Kohle allmälig in das darunter