Text-Bild-Ansicht Band 230

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Kupplung ist fertig. Nach Herausschrauben des Röhrchens füllt man die Bohrung b mit Lehm oder einem anderen feuchten Material aus und verschliesst sie hierauf durch einen Gewindepfropfen.

Die innere Fläche des Bleiringes kann auch, wie Fig. 6 zeigt, etwas concav ausgedreht und vor dem Anpressen mit Mennige bestrichen werden; zur Dichtung ist dann ein geringerer hydraulischer Druck erforderlich, da sich der Kitt leichter in kleine Poren drückt. Um das Verkuppeln der Rohre auch unter beträchtlicheren Winkeln zu ermöglichen, ist der Muff vom Packungsring aus beiderseits etwas conisch erweitert.

Der Erfinder empfiehlt diese Dichtungsweise besonders für Gasrohre. Statt derselben schlägt er auch die Anwendung von hohlen Ringen aus Blei, Gummi u. dgl. vor, welche einfach über das glatte Röhrende in den Muff des damit zu kuppelnden Rohres geschoben und dann durch hydraulischen Druck so erweitert werden sollen, dass sie sich beiderseits fest an die Rohrwandungen anlegen und dadurch die Dichtung bewerkstelligen. Im Wesentlichen scheint dieser Vorschlag mit der Dichtung für Mannlochdeckeln u. dgl. (vgl. * S. 195 d. Bd.) übereinzustimmen.

H.

Tauklemmer von C. Kesseler und H. Protz in Berlin.

Mit Abbildungen auf Tafel 33.

Das Bedürfniss, laufende Taue mit der angehängten Last in jedem Punkte anzuhalten, hat bereits verschiedene Constructionen von sogen. „Stoppern“ veranlasst; vor diesen zeichnet sich der in Fig. 7 und 8 Taf. 33 dargestellte Apparat (* D. R. P. Nr. 1231 vom 18. November 1877) durch Einfachheit und durch Leichtigkeit der Handhabung aus.

Wirkt die Last an einem über die Rolle a gelegten Tau im Sinne des Pfeiles, so tritt sofort Bremsung ein, wenn der mit rauher Oberfläche versehene Keil b durch den Hebel c vorgeschoben, vom Tau erfasst und letzteres dadurch eingeklemmt wird. Die Bremsung wird sofort wieder aufgehoben, wenn man den Keil mit Hilfe des Hebels c zurückzieht.

Grosse Hobelmaschine mit Seitenständer; von W. Asquith in Halifax.

Mit einer Abbildung auf Tafel 34.

In Fig. 4 Taf. 34 ist eine in letzterer Zeit von W. Asquith in Halifax gebaute grosse Hobelmaschine mit zwei Hauptständern und