Text-Bild-Ansicht Band 235

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Berührung, und die Verbindung von w, w1 bewirkt, dass der Papierstreifen stets parallel zur oberen Fläche von A, unter der Zunge p, hindurchgeht. Die Walze K wird durch die Räder r und R so angetrieben, dass letzteres während der Versuchsdauer still steht. Die Zunge p ist um v drehbar und zu diesem Ende am gegenüber liegenden Flügel aufgeschlitzt; auf diese Weise ist der Schreibstift von oben zugänglich gemacht. Die Papiercylinder w sind ausziehbar (vgl. Fig. 5), damit die Papierrolle aufgeschoben und ebenso nach Beendigung der Operation wieder abgezogen werden kann.

Schliesslich sei noch des in Fig. 7 und 8 dargestellten Centrirfutters erwähnt, welches an die zu untersuchende Maschine an Stelle der Kurbel o. dgl. befestigt wird und auf diese Weise dem Instrumente – der Hülse H also – als Kurbelkopf dient. Das Uebersetzungsverhältniss ist 1 : 8, somit dieses Dynamometer] ungemein empfindlich. Die Abscisse des Diagrammes wird durch einen im Nullpunkte unveränderlich feststehenden Schreibstift vorgezeichnet. Die drei Bolzen a, a1, a2 werden durch Vorschieben des Riegels l (Fig. 1) festgehalten und können auf diese Weise rasch entfernt oder eingesetzt werden; es ist dies deshalb nothwendig, weil während des Transportes der Theil A von B getrennt ist; beim Gebrauch muss aber der Fall eines raschen Wechsels dieser Bolzen vorgesehen sein.

Hebelmechanismus zur Hubveränderung bei Presspumpen.

Mit Abbildungen auf Tafel 3.

Zur beliebigen Veränderung des Hubes von Pumpen für hydraulische Pressen hat J. Henderson in London (* D. R. P. Nr. 4090 vom 11. October 1877) einen recht zweckmässigen Hebelmechanismus construirt, welcher in Fig. 9 und 10 Taf. 3 wiedergegeben ist. Die Schubstange i der wie gewöhnlich eingerichteten Presspumpe P wird durch einen doppelarmigen, von der Maschinen- oder Transmissionswelle mittels Excenter bewegten Hebel h bethätigt. Dieser schwingt um einen Zapfen z, welcher an die über den Hebel geschobene Büchse b angesetzt ist und in einem Querhaupt q ruht, das in einer nachstellbaren Prismenführung p gleitet. An einer Verlängerung des Zapfens z oder einem besonderen Stift greift ein Steuerhebel s an, dessen Einstellriegel in Lücken des Führungsbogens f schnappt. Mit dem Steuerhebel wird gleichzeitig der Schwingungszapfen z des Antriebhebels h verstellt, also das Uebersetzungsverhältniss des Hebels und damit der Hub der Pumpe verändert. Fällt endlich das Mittel des Zapfens z mit jenem des Zapfens c der Pumpenschubstange i zusammen, so ist