Text-Bild-Ansicht Band 236

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und d verbunden sind, getheilt in solcher Weise, dass der Stab o spannt, wenn in dem unteren, o1 dagegen, wenn in dem oberen Werk gearbeitet wird. Die gleichbleibende Kettenspannung bewirkt die nach oben ziehende Walze h; sie ist zu diesem Zweck an beiden Enden in Schlitten p gelagert, welche auf Eisendrähten l in senkrechter Richtung geführt und mit einer Stange i verbunden sind, die an der Rolle k hängt; auf letztere wirken rechts und links die Bremsgewichte B. Beim Aufweben der Kette f senkt sich die Walze h und die Gewichte B werden gehoben; gleichzeitig wickeln sich auf die Rolle k zwei Schnüre v auf, welche auf die doppelarmigen Hebel r einwirken und diese so stellen, dass das leichte Gewicht w rechts und links gehoben und das daran befestigte Bremsseil vom Baume a gelockert wird. In Folge dessen fallen die Gewichte B und ziehen die Stange i und die Walze h so hoch, dass die Schnüre v locker werden und die Hebel r die Gewichte w wieder wirken lassen, wodurch die vorige Kettenspannung herbeigeführt wird.

E. L.

L. Mangin's Thürzuwerfer.

Mit Abbildungen auf Tafel 21.

Der in Fig. 2 und 3 Taf. 21 nach dem Schweizerischen Gewerbeblatt, 1879 S. 362 abgebildete Thürzuwerfer soll auch den heftigsten Stössen beim Oeffnen der Thüre widerstehen. Er besteht aus zwei parallelen Stäben b, welche einerseits durch ein Querstück c mit einander verbunden, andererseits aber in Augenstücke o geschraubt sind, die sich um Bolzen f des Lagerstückes p drehen können. Auf jeden Stab ist eine Drahtfeder geschoben, welche gegen das auf den Stäben geführte Kreuzstück k einer Stange m drückt, die mit dem einen Ende den Zapfen e im Lagerstück p umfasst und mit dem anderen Ende in einem an den Thürflügel geschraubten Ring n geführt ist. Die Federn sind zu ihrem Schütze durch Hülsen i eingeschlossen; seitliche Schlitze derselben lassen dem Kreuzstück k der Stange m den nöthigen Spielraum. Da nun die Federstifte b und die Stange m um verschiedene Punkte, nämlich f und e, schwingen, so muss sich beim Aufschlagen der Thür in der Pfeilrichtung die Entfernung des Kreuzstückes k zum Zapfen f verkleinern, die Federn werden demnach gespannt. Beim Loslassen der Thür strecken sich die Federn wieder und verursachen hierdurch das Schliessen der Thür.