Text-Bild-Ansicht Band 236

Bild:
<< vorherige Seite

Tengelin's Wage.

Mit einer Abbildung auf Tafel 21.

Eine zweckmässige Verbesserung der gewöhnlichen Schnellwage von D. J. Tengelin in Stockholm (* D. R. P. Kl. 42 Nr. 7988 vom 1. Mai 1879) macht das Laufgewicht ganz entbehrlich, da der Wagebalken selbst als solches benutzt wird. Zu diesem Zweck ist derselbe, wie Fig. 4 Taf. 21 zeigt, in einer die beiden Schneiden tragenden Dülle verschiebbar und an dem einen Ende mit einem festen Gewicht, im übrigen aber wie gewöhnlich mit einer Theilung versehen. Wenn der Nullstrich der letzteren an der vorderen Düllenkante erscheint, muss sich die leere Wage im Gleichgewicht befinden. Ist die zu wägende Last angehängt, so verschiebt man den Wagebalken, bis neuerdings Gleichgewicht herrscht, und liest das Gewicht ab. Die grosse Einfachheit und Handlichkeit dieser Wage bedarf keiner weiteren Ausführung.

Neue Justirvorrichtung für Wagen.

Mit Abbildungen auf Tafel 21.

Die in Fig. 5 bis 7 Taf. 21 dargestellte Justirvorrichtung von G. Westphal in Celle (* D. R. P. Kl. 42 Nr. 8933 vom 4. Sept. 1879) wird für doppelarmige Wagen ganz gleichmässig an beiden Endachsen angebracht. An dem Endtheil des Balkens A ist der Theil B und auf diesem die Endachse C derart befestigt, dass die vier erforderlichen Einstellungen, jede für sich, durch Justirschrauben in folgender Weise ausgeführt werden können.

Die Stellung der Endschneiden in die richtige Höhe der Mittelachse wird bewirkt durch die schiefen Flächen von A und B, die Pressschrauben a und die Stellschrauben c. Die Stellung jeder Endschneide in eine unter die Schneide der Mittelachse gelegte horizontale Ebene erreicht man dadurch, dass man die eine der Schrauben c löst und die andere anzieht. Die parallele Stellung der Schneiden an den Endachsen zu einer durch die Schneide der Mittelachse gelegten senkrechten Ebene bewirkt das Anziehen bezieh. Lösen der mit einem Conus versehenen Schrauben f, indem sich die Schneide C nebst Widerlager e um die Schraube d dreht. Die gleiche Entfernung der Endachsen von der Mittelachse wird durch die ebenfalls mit Conus versehene Schraube g bewirkt.