Text-Bild-Ansicht Band 248

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genügend starker Spannung der Feder e, wenn die Theile f und k stark gegen einander gepreſst werden, statt der Umdrehung der Theile f und b ein entsprechender selbstthätiger Vorschub der Spindel a statt. Der Druck auf den Bohrer hängt vom Federdrucke ab; es kann durch einmaliges Anziehen der Mutter d ein Nachrücken auf die gesammte Arbeitshöhe der Knarre erzielt werden. – Soll die Knarre wie gewöhnlich ohne selbstthätigen Vorschub gebraucht werden, so ist die Mutter d so weit zurückzuschrauben, daſs die Feder e nicht die Reibung zwischen f, i und k erzeugt, welche zur Hemmung dieser Theile nöthig ist.

Der selbstthätige Nachschub bei der zweiten Ausführung Fig. 12 und 13 wird ebenfalls durch entsprechende Bremsung des Bohrspindelmuffes erreicht. Der Muff b ist von einem Pockholzlager k umgeben, welches so gegen denselben gepreſst werden kann, daſs er an jeder Drehung verhindert ist. Das Lager k wird nämlich von einem Ringe umgeben, in dessen Ansatz o eine Schraube d in entsprechendem Muttergewinde sich befindet. Wird diese Schraube angezogen, so preist dieselbe mit dem Stempel p das Lager k gegen den Muff. Auch hier ist ein elastisches Stück in Form einer Gummiplatte e eingeschaltet.

Lohf's Neuerung an Heizrohrdichtapparaten.

Mit Abbildungen auf Tafel 27.

Um Heizrohre verschieden groſser Durchmesser mit demselben Apparate aufdichten zu können, hat G. Lohf in Berlin (* D. R. P. Kl. 49 Nr. 21595 vom 21. Januar 1882) die Walzenhalter p (Fig. 14 und 15 Taf. 27) an der Scheibe f des Hauptkörpers c um Bolzen k drehbar angeordnet. Dieselben finden ihre Führung in geeigneten Aussparungen der Scheibe f und bewegen sich excentrisch um den Dorn a. Hat also der conische Theil des Domes a die Walzen in aus den Walzenhaltern bis zur äuſsersten Grenze herausgetrieben, so bewegen sich die Walzenhalter selbst gleichmäſsig aus einander und passen sich dein gröſseren Rohrdurchmesser an.

Die Walzen m werden mittels ihrer Stirnzapfen in Erweiterungen der Walzenhalter gelagert und sind letztere auch zur Aufnahme gröſserer Walzen geeignet.

Leistung und Arbeitsverbrauch von rotirenden Keilpressen.

Mit Abbildung auf Tafel 28.

Im Anschlüsse an die Beschreibung der von W. Fritsche in Breslau angegebenen rotirenden Keilpresse zur Gewinnung von Saft oder Oel aus Früchten, Samen u. dgl. (vgl. 1882 243 * 316) mögen hier einige