Text-Bild-Ansicht Band 251

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wird der Sperrkegel b abgehoben und die Spindel s von Hand durch Drehen am Rade m wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt.

Moſsberg's Apparat zum Schärfen von Sägen.

Mit Abbildung auf Tafel 2.

Bei diesem von E. Moſsber g in Elfkarleö, Schweden (* D. R. P. Kl. 38 Nr. 24670 vom 6. Mai 1883) vorgeschlagenen Schärfapparat wird in die Zahnlücken eine schnell rotirende kegelförmige Schmirgelrolle eingeführt.

Der in Fig. 15 Taf. 2 dargestellte Apparat besteht aus den das Gestell bildenden Lagern t und w, in welchen die mit Reibungsrädern a und d versehenen Achsen b und e gelagert sind. Ein um diese Räder herumführendes Lagerstück g verbindet beide Lager t und u, so daſs, wenn die mit a verbundene Schnurscheibe umgedreht wird, durch das von a getriebene Reibungsrad d die Achse e mit der an ihrem einen Ende sitzenden Schmirgelrolle f mitgenommen wird. Durch die Druckschraube c oder auch durch eine Feder kann man den Eingriff der Reibungsräder a und d stets passend erhalten.

Indem so die Schmirgelrolle f zwischen zwei Zähnen des punktirt dargestellten Sägeblattes rotirt, findet ein Schärfen der betreffenden Kanten der Zähne dadurch statt, daſs der Arbeiter das bei u und t erfaſste Gestell in die Zahnlücke vorschiebt. Durch den mit dem Lager u verbundenen Anschlag r wird die Achse der Schärfrolle beständig in der Ebene der Sägeklinge erhalten.

Die Uebertragung der Bewegung auf die Schnurscheibe a kann in mannigfachster Weise geschehen; am zweckmäſsigsten würde Stow's biegsame Welle (vgl. 1876 222 * 111) erscheinen.

Jaacks und Behrns' Becherwerk mit Scherengestell.

Mit Abbildungen im Texte und auf Tafel 2.

Bekanntlich benutzt man schon seit längerer Zeit Becherwerke, um Getreide u. dgl. aus den Schiffen in die Speicher u.a. zu befördern. In diesem Falle müssen die Becherwerke indessen verstellbar angeordnet werden, um nicht nur bei fortschreitender Entleerung des Schiffgefäſses entsprechend gesenkt werden zu können, sondern auch ein beständiges Verstellen in vertikaler Richtung, entsprechend der Schiffbewegung durch Ebbe und Fluth, zuzulassen. Dies kann z.B. erreicht werden, indem das Becherwerk mit seinem Gestelle an einem verstellbaren Ausleger aufgehängt und mit diesem auf und abgelassen wird (vgl. Kenn und Dence 1874 212 * 113. Rigg 1883 249 * 286). In anderer Weise erreichen Jaacks und Behrns in Lübeck (* D. R. P. Kl. 35 Nr. 15868 vom