Text-Bild-Ansicht Band 253

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Mit den Enden zweier ganz gleicher, um die festen Bolzen M und N drehbarer Winkelhebel sind durch Gelenke die beiden Lagerschalen C und C1 verbunden, so daſs dieselben bei der Drehung der Winkelhebel stets parallel und wagerecht geführt werden. An beide Lagerschalen sind Hörner S angebracht und ähnliche Hörner H befinden sich auch an den Führungen P, zwischen denen auf der Nuthwelle D das Winkelantriebrad J gehalten wird. Bei der Verschiebung des Rades treffen dann die Hörner H gegen die Hörner S und drücken die zugehörige Lagerschale nieder, wobei gleichzeitig hinter dem Rade die andere vorher unten befindliche Lagerschale in die Höhe geht. Durch die etwas federnden Hörner werden die betreffenden beiden Arme der Winkelhebel kräftig in die lothrechte Stellung gedrückt, so daſs ein Zurückgehen der Lagerschale von selbst durch den Druck der Welle nicht eintreten kann. Fig. 3 zeigt den Mechanismus in der Mittelstellung, wenn sich das Rad gerade über der Lagerstelle befindet, und Fig. 4 die Stellung, wenn die weitere Verschiebung des Rades nach links stattgefunden hat. Alle Theile des Mechanismus sind von hämmerbarem Guſseisen und auswechselbar.

Buckley und Taylor's elastische Transmissionsräder.

Mit Abbildung.

An Stelle des Seil- oder Riementriebes für Haupttransmissionen u.a. sollen diese Räder bei ihrem Gange wie die ersteren Triebe vorkommende Stöſse aufnehmen, die Bewegungsübertragung also ruhig und gleichmäſsig übermitteln, dabei aber einen besseren Nutzeffect ergeben. Die Räder, welche von Buckley und Taylor in Oldham hergestellt werden, bestehen daher aus zwei Theilen: der auf der Welle festgekeilten Krone und dem auf dieser sitzenden Zahnringe.

Textabbildung Bd. 253, S. 64

Der Zahnring bleibt beim Gieſsen nach dem Erkalten vollkommen rund, da

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patentirtes Ausweichlager angegeben, bei welchem nach dem Engineer, 1884 Bd. 57 * S. 176 das Lager um eine zur Nuthwelle parallele Achse zur Seite gedreht wird.