Text-Bild-Ansicht Band 253

Bild:
<< vorherige Seite

Um nach beendeter Kochung die nicht verbrauchte Schwefligsäure aus den Kochern zu entfernen, sowie um die während der Kochung verbrauchte Säure zu ersetzen, stehen dieselben Dampfstrahlapparate sowohl in der Saug-, als auch in der Druckrichtung durch Rohre a mit einem Behälter in Verbindung, aus welchem sie einerseits die verbrauchte Schwefligsäure entnehmen, um dieselbe in die Kocher einzudrücken, als auch andererseits die nach beendeter Kochung übrig gebliebene Schwefligsäure in den Behälter zurückführen zu können, wo sie bis zum Gebrauche aufgehoben wird. Auſserdem erhalten die Strahlapparate in ihrer Druckrichtung ein Rohr l, welches ins Freie oder in einen Absorptionsapparat mündet.

Dahl's Koch- und Heizapparat für Erdöl.

Mit Abbildungen auf Tafel 27.

Bei dem Erdölkocher von A. S. Dahl in Berlin (* D. R. P. Kl. 34 Nr. 27625 vom 14. December 1883) bildet der hohl aus Eisen gegossene, innen glasirte Erdölbehälter a (Fig. 9 und 10 Taf. 27) mit dem für die einzelnen Dochthülsen b als Lager bestimmten vierseitigen, etwa 2cm hohen Rande c ein einziges Guſsstück. Die Dochthülsen werden mit ihren gewölbten Untertheilen d brückenartig in die Nuthen der Längsseiten des Randes c eingesetzt und bilden, dicht an einander schlieſsend, den ersten Deckel bezieh. Verschluſs des Behälters a; über die Dochthülsen wird die guſseiserne Scheibe e als zweiter Deckel so aufgeschoben, daſs derselbe auf die obere Fläche der Untertheile d zu liegen kommt; nunmehr wird der Deckel e mittels der Schrauben f in die Breitseiten des Randes c eingeschraubt, so daſs die Dochthülsen b zwischen den beiden festgeschraubten Deckeln d und e liegen, von denen der erstere mit seinen Wölbungen die im zweiten Deckel e zum Durchlassen der Hülsen b angebrachten Oeffnungen derart schlieſst, daſs alle Absonderungen des Erdöles an den inneren Ausbuchtungen des Deckels e sich ablagern und nicht auf die Auſsenseite in die Nähe der Flammen treten können.

Auf die Füſse i paſst der Deckel g mit dem Siebe s; auf diesen Deckel werden nach Bedarf Kochgeschirre oder Wasserbehälter mit Heizrohr aufgesetzt.

Herstellung von Kokes mit Nebenproducten.

(Patentklasse 10. Fortsetzung des Berichtes Bd. 252 S. 283.)

Mit Abbildungen auf Tafel 27.

Nach H. Stier in Zwickau (* D. R. P. Nr. 26897 vom 30. September 1883, Zusatz zu Nr. 24717) werden in oder auf der Decke des Kokesofens